SHANGHAI, 10. August 2026 /PRNewswire/ -- Shanghai Zhenhua Heavy Industries (ZPMC) hat kürzlich das Oberbau-Modul der Offshore-Umspannstation für das Projekt „Guodian Tangshan Leting Yuetuo Island Offshore-Windpark, Phase I" ausgeliefert. Der gesamte Vorgang, von der Verladung auf das Schiff bis zum Abschluss der Ladungssicherung, dauerte nur vier Tage.
Das in Nordchina gelegene Projekt „Guodian Tangshan Leting Yuetuo Island Offshore-Windpark, Phase I" erstreckt sich über eine Meeresfläche von 34 Quadratkilometern und verfügt über eine installierte Gesamtleistung von 304 MW. Das zugehörige Offshore-Umspannwerk ist für eine Leistung von 300 MW ausgelegt. Als eines der wichtigsten Offshore-Projekte für saubere Energie in der Region wird es nach seiner Inbetriebnahme dazu beitragen, den Energiemix in Nordchina zu optimieren und gleichzeitig den Übergang der Region zu einer grünen und kohlenstoffarmen Industrie zu unterstützen.
Das Oberbau-Modul der Offshore-Umspannstation ist eine dreistöckige Stahlkonstruktion mit einer Länge von 45 Metern, einer Breite von 38 Metern und einer Höhe von 23 Metern sowie einem Gesamtgewicht von rund 1.700 Tonnen. ZPMC war für den kompletten Bau des Oberbaumoduls der Umspannstation, des unteren Fundamentmantels und der Stahlrohrpfähle verantwortlich. Auf der Grundlage seiner bewährten Fachkompetenz im Bereich der Fertigung von Ausrüstung für die Offshore-Windenergie hat das Unternehmen jede Bauphase erfolgreich abgeschlossen.
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Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.
Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.
Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.
SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.