ZPMC gewinnt CIIF Smart Energy Award für Ultra-Tiefwasser-Rohrverlegungsschiff

19.10.2026

SHANGHAI, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- ZPMC hat auf der 26. China International Industry Fair (CIIF) in Shanghai den CIIF Smart Energy Award für sein 3.000 Meter tiefes Wasser mit Doppelrohrverlegungskran erhalten. Das Schiff wurde für die Installation von Öl- und Gaspipelines in extremen Tiefseegebieten konzipiert und kombiniert Schwerlastkapazität mit fortschrittlichen Positionierungs- und Rohrverlegungssystemen, um Operationen in anspruchsvollen Offshore-Umgebungen zu unterstützen.

Ausgestattet mit einem 5.000 Tonnen schweren, voll drehbaren Kran, J-Lay- und S-Lay-Rohrverlegungssystemen, einem Acht-Punkt-Verankerungssystem und DP3-Dynamikpositionierung ist das Schiff für den Einsatz in den wichtigsten Offshore-Regionen weltweit konzipiert. Seine Fähigkeiten in den Bereichen Rohrverlegung, Rohrtransport, Heben, dynamische Positionierung und Automatisierung zählen international zu den fortschrittlichsten.

Die Auszeichnung wurde im Rahmen der CIIF 2026 verliehen, die 3.200 Aussteller aus 24 Ländern und Regionen unter dem Motto „Intelligente Wirtschaft, grenzenlose Fertigung" zusammenbrachte. ZPMC präsentierte außerdem maßstabsgetreue Modelle einiger seiner Produkte und ermöglichte den Besuchern so einen genaueren Einblick in die Ingenieurskompetenz und die technologischen Entwicklungen des Unternehmens.

Dieses Jahr ist der 25. Auftritt von ZPMC in Folge bei der CIIF. Das Unternehmen hat im Laufe der Jahre zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter CIIF Gold- und Silberauszeichnungen, den CIIF Grand Award und den Ten-Year Partnership Award.

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Länder bauen Mehrheitsblock: IMK-Beschlüsse künftig ohne Einstimmigkeit

08.10.2026

Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.

Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.

Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.

Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.