CHANGSHA, China, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion") entwickelte einen 21-Tonnen-Hydraulikbagger auf Raupenketten, der für die im Nahen Osten typischen extremen Hitze- und Staubbedingungen sowie für den lang andauernden Einsatz mit dem Abbruchhammer ausgelegt ist. Der Bagger, der von einem Team unter der Leitung von Wu Baoshuo, dem stellvertretenden Direktor des Forschungsinstituts für mittelgroße und große Bagger bei der Zoomlion Earthmoving Machinery Company, entwickelt wurde, wurde auf der Seventh Science and Technology Innovation Conference des Unternehmens mit dem „Outstanding Flagship Product Award" ausgezeichnet.
Der speziell für die Märkte im Nahen Osten entwickelte Bagger ist für kommunale Bauvorhaben, Infrastrukturprojekte und den Bergbau konzipiert, wo die Temperaturen 50 Grad Celsius überschreiten können und der Einsatz des Hydraulikbrechers mehr als 70 % der Betriebszeit ausmachen kann.
„Kunden im Nahen Osten brauchen nicht einfach nur einen weiteren Bagger. Sie brauchen eine Baumaschine, die auch unter den Bedingungen vor Ort funktioniert", sagt Wu. „Die Bedingungen unterscheiden sich stark von denen beim herkömmlichen Erdbau, daher muss die Maschine speziell auf die Gegebenheiten der jeweiligen Baustelle zugeschnitten werden."
Wu leitete das Projekt vom Entwurf über die Testphase bis hin zur Optimierung und Serienfertigung. Eine der größten Herausforderungen für das Team bestand darin, die Wärmeentwicklung bei längerem Brecherbetrieb unter Kontrolle zu halten. Die Kombination aus ununterbrochenem Brecherbetrieb und extremen Temperaturen stellte hohe Anforderungen an das Kühlsystem.
Das Team hat die Luftströmung neu gestaltet und den Kühlkern optimiert, um die Wärmeableitung zu verbessern. Die Ingenieure haben zudem wichtige Bauteile verstärkt und die Schweißnähte optimiert, um die Belastung bei wiederholten Stößen zu verringern. Um den Staubschutz zu verbessern, haben sie das Luftansaugsystem und die Abdichtung der Fahrerkabine optimiert.
Das Team testete jede Verbesserung an Kundenstandorten im Nahen Osten, wobei es mithilfe von Sensoren Daten erfasste und Tausende von Schaltzyklen durchführte, um die Konstruktion zu optimieren.
Im Rahmen des Projekts arbeiteten Teams aus den Bereichen Produktentwicklung, Prüfung, Fertigung, technischer Support und Auslandsgeschäfte zusammen, während das Prüfzentrum von Zoomlion am Hauptsitz drei Monate lang Hochfrequenz-Haltbarkeitsprüfungen an den Brechern durchführte.
Der Entwicklungsprozess erforderte wiederholte Tests und Verfeinerungen. Als ein frühes Kühlkonzept einer weiteren Anpassung bedurfte, nutzte das Team die Daten, um das System anzupassen und weiter voranzukommen.
„Innovation geht immer mit gelernten Lektionen einher", sagt Wu. „Die Unterstützung des Unternehmens gab uns das Selbstvertrauen, weiterhin schwierige technische Herausforderungen zu meistern."
Für Wu und sein Team ist die Auszeichnung eine Anerkennung für jahrelange kundenorientierte Entwicklungsarbeit. „Es ist eine Ehre, aber noch nicht das Ziel", sagt er. „Wir werden weiterhin aus den Erfahrungen auf der Baustelle lernen und Maschinen bauen, auf die sich unsere Kunden verlassen können."
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.