Xi Jinping inspiziert Shanghai

15.07.2026

SHANGHAI, 15. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Ein Bericht von CMG

Xi Jinping inspiziert Shanghai

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat am Mittwoch bei seiner Inspektion in Shanghai bekräftigt, dass die qualitativ hochwertige Förderung der Stadterneuerung ein wichtiger Ansatzpunkt für die Modernisierung der Städte sei. Es gelte, das Konzept einer „Stadt für das Volk" konsequent umzusetzen, stets die Bedürfnisse und Vorschläge der Bevölkerung umfassend zu berücksichtigen sowie die Wirksamkeit der Maßnahmen kontinuierlich zu überprüfen. Alle Projekte der Stadterneuerung müssten sorgfältig geplant und konkret umgesetzt werden, um das Gefühl der Teilhabe, der Zufriedenheit und der Sicherheit der Einwohner nachhaltig zu stärken.

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Am Mittwochnachmittag besuchte Xi Jinping ein Wohngebiet im Bezirk Huangpu. In diesem Wohngebiet wurden vier in den 1950er Jahren errichtete Gebäude saniert und modernisiert. Durch den Einbau separater Küchen und Badezimmer sowie die Installation von Aufzügen haben sich die Wohnbedingungen deutlich verbessert.

Xi Jinping ließ sich die Maßnahmen der Stadt Shanghai zur Sanierung älterer Wohngebäude ohne sanitäre Einrichtungen sowie die Modernisierung bestehender Wohnanlagen erläutern und erkundigte sich eingehend bei den anwesenden Mitarbeitern nach dem aktuellen Stand der Arbeiten.

Er betonte, dass das Zentralkomitee der KP Chinas der Arbeit in den Städten hohe Bedeutung beimesse und klar zum Ausdruck gebracht habe, dass moderne Volksstädte geschaffen werden sollen, die innovativ, lebenswert, schön, widerstandsfähig, zivilisiert und intelligent seien. Die Sanierung alter Wohnsiedlungen sei dabei ein wichtiger Bestandteil. Bei der Arbeit müssten wirksame politische Maßnahmen ausgearbeitet und umgesetzt werden, um die Anliegen der Bevölkerung Punkt für Punkt zu klären und das Wohlergehen der Menschen kontinuierlich zu verbessern. Das Niveau der Dienstleistungen für die Bewohner müsse ständig verbessert werden, um die Zufriedenheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

In der Wohnung der Rentnerin Zhu Guoli machte sich Xi Jinping persönlich ein Bild von den Wohnverhältnissen. Dabei sagte er, das Leben der Menschen sei zwar eine private Angelegenheit, zugleich aber auch eine Angelegenheit des Staates. Die Kommunistische Partei sei dazu da, der Bevölkerung zu dienen. Nur wenn die Menschen in Frieden lebten und zufrieden arbeiten könnten, könnten auch Partei und Regierung beruhigt sein.

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.