Wie die leistungsstarken Infrarot-Bildgebungsmodule von Raytron Microelectronics die industrielle Intelligenz auf der SENSOR+TEST 2026 revolutionieren

09.06.2026

NÜRNBERG, Deutschland, 9. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Raytron Microelectronics präsentiert sein Portfolio an hochmodernen IR-Kameramodulen auf der SENSOR+TEST 2026 (Halle 1, Stand 1-616), die vom 9. bis 11. Juni 2026 in der NürnbergMesse stattfindet. Die vorgestellten Lösungen sollen OEMs und Systemintegratoren dabei unterstützen, Wärmebild-, SWIR-Bildgebungs- und optische Gasbildgebungstechnologien in industrielle Automatisierungs-, vorausschauende Wartungs- und intelligente Inspektionssysteme zu integrieren.

Überwindung der SWaP-C-Hürden in eingebetteten Systemen

Originalgerätehersteller, die Wärmebildkameras für elektrische Inspektionen entwickeln, haben seit langem mit Größen- und Leistungsbeschränkungen zu kämpfen. Raytron Microelectronics begegnet dieser Herausforderung mit seinem Portfolio an ultrakompakten Wärmebildmodulen.

Die vorgestellte TC2-C-Serie ist ein Miniatur-Wärmebildmodul mit Abmessungen von nur 13,2 × 13,2 × 8,7 mm und einem Gewicht von lediglich 2,5 g. Dank der Unterstützung von MIPI-, DVP- und USB-Schnittstellen ermöglicht es eine nahtlose Integration in Leiterplatten-Prüfsysteme und Handgeräte.

Von der eingebetteten Überwachung bis zur großflächigen industriellen Inspektion

Für großflächige industrielle Inspektionen bietet die SE5 1280-Serie eine außergewöhnliche Bildgebungsleistung mit einem 1280 × 1024-Detektor in einem kompakten 29 × 29 mm großen Gehäuse. Angetrieben von einem selbst entwickelten ISP-Chip der zweiten Generation und einer shutterlosen Technologie liefert sie flüssige 50-Hz-Wärmebildgebung und eignet sich damit ideal für die drohnenbasierte Inspektion von Versorgungsleitungen, die Überwachung von Photovoltaikanlagen und die Bewertung von Infrastruktur.

Was kann Infrarot jenseits von Wärme sehen?

Um die industrielle Intelligenz wirklich zu revolutionieren, erweitert Raytron Microelectronics die Inspektionsfähigkeiten seines Wärmebildmoduls über das langwellige Infrarot hinaus.

Für automatisierte Sortierlinien läuft die NS-615AS-10GE SWIR-Kamera über 10GigE mit branchenführenden 825 Hz. Durch die Festlegung der spektralen Wellenlänge entschlüsselt sie die chemischen Signaturen von transparenten Kunststoffen (PP, PE, PET, PVC) und macht aus dem chaotischen Recycling-Sortieren eine Wissenschaft im Millisekundenbereich. Gleichzeitig erreicht das gekühlte OGI-Modul Photon C330H einen hochempfindlichen NETD-Wert von ≤12 mK in einem 460-g-Gehäuse und macht unsichtbare Methan- und flüchtige Gaslecks sichtbar, um sofortige Einhaltung der Umweltvorschriften zu gewährleisten.

Wie können OEMs Infrarotlösungen schneller auf den Markt bringen?

„Wir liefern nicht nur Hardware, sondern agieren als langfristiger Technologiepartner", sagte der F&E-Leiter von Raytron Microelectronics auf der SENSOR+TEST 2026. Offene SDKs, flexible Objektivoptionen und Dual-Light-Lösungen helfen OEMs, die Entwicklung zu beschleunigen und die Markteinführungszeit zu verkürzen.

Informationen zu Raytron Microelectronics

Raytron Microelectronics bietet leistungsstarke Infrarotlösungen für die industrielle Überwachung, die Verhütung von Waldbränden, die Nachtsicht im Freien, die Unterhaltungselektronik und die intelligente Sensorik. Gleichzeitig bietet Raytron Microelectronics OEMs fortschrittliche Wärmebildmodule und -detektoren, die eine nahtlose Integration von Infrarotfunktionen in eine breite Palette von intelligenten Geräten ermöglichen.

Für weitere Informationen

E-Mail: marketing@raytrontek.com

Website: https://www.raytron-microelectronics.com

LinkedIn: Raytron Microelectronics Co., Ltd.

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Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.