VICENZA, Italien, 3. September 2026 /PRNewswire/ -- Die Vicenzaoro öffnet morgen, am 4. September, ihre Pforten für eine Jubiläumsausgabe, die für die Italian Exhibition Group (IEG) und die weltweite Schmuckbranche von besonderer Bedeutung ist. Die Messe, die bis zum 8. September dauert, bringt rund 1.300 Aussteller aus 38 Ländern zusammen, die die gesamte Lieferkette abdecken, sowie Einkäufer aus mehr als 130 Ländern. Dabei präsentiert sie im Rahmen ihres einzigartigen „Jewellery Boutique Show"-Formats neue Ausstellungsinfrastrukturen und eine noch stärkere Integration von Technologie.
Im Mittelpunkt dieser Umgestaltung steht die Eröffnung der neuen Halle 2, eines zweistöckigen, 23.000 Quadratmeter großen Gebäudes , das von GMP entworfen wurde und Teil einer 60-Millionen-Euro-Investition der IEG in das Messegelände von Vicenza ist. Die Infrastruktur verbessert die Kapazität und Anbindung des Veranstaltungsortes und unterstützt damit die Entwicklung der Vicenzaoro zu einer weltweit führenden Handelsplattform.
Eine weitere Neuerung ist die Integration der T.Gold, auf der Technologien zur Schmuckherstellung präsentiert werden, in das Messegelände der Vicenzaoro.
Ab dieser Ausgabe findet die T.Gold zweimal jährlich, im Januar und im September, in Halle 4 statt. Angesichts der Bedeutung der Technologie als Motor für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit wird das Unternehmen Technologien und Innovationen wie additive Fertigung, Automatisierung, Nachhaltigkeitslösungen und die Rückgewinnung wertvoller Materialien näher an die Marken und Hersteller heranbringen, für die es tätig ist.
„Diese Ausgabe markiert einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der Vicenzaoro, doch ihre Bedeutung reicht weit über die Messe selbst hinaus. Indem wir zweimal jährlich Technologie auf die Messe bringen und die gesamte Wertschöpfungskette der Schmuckbranche miteinander vernetzen, stärken wir die Position der Vicenzaoro als globale Handels- und Wissensplattform, auf der Innovation, Fertigung, Produkte und internationale Märkte zusammenlaufen. Die Branche bewegt sich in diese Richtung, und wir möchten, dass Vicenzaoro als strategischer Impulsgeber für diese Entwicklung fungiert ", sagte Matteo Farsura, Global Exhibition Manager Jewellery & Fashion bei der Italian Exhibition Group.
Die Einbindung von T.Gold stärkt das Format der „Jewellery Boutique Show" noch weiter, das Vicenzaoro auszeichnet. Das Modell vereint spezialisierte Fachkreise aus der gesamten Schmuck-Lieferkette in einem einzigen Messeökosystem – von Technologie und Fertigung bis hin zu fertigem Schmuck, Edelsteinen, Komponenten, Uhren und Verpackungen.
Darüber hinaus wird im Rahmen der Vicenzaoro im September der CIBJO-Kongress zum 100-jährigen Jubiläum stattfinden. Die Tagung der World Jewellery Confederation, zu der 400 führende Persönlichkeiten aus aller Welt in Vicenza zusammenkommen, unterstreicht einmal mehr die Rolle der Stadt in der internationalen Goldbranche. Mit ihrer neuen Infrastruktur, der zweimal jährlich stattfindenden Technologieausstellung und dem integrierten Wertschöpfungskettenansatz läutet die Vicenzaoro September 2026 eine neue Phase für die IEG und die globale Schmuckbranche ein.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/vicenzaoro-september-2026-ieg-vereint-die-wertschopfungskette-der-schmuckbranche--neue-messehalle-wird-gemeinsam-mit-tgold-eroffnet-302866232.html
Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.