Google und McKinsey, Mitglieder der Symbiosis Coalition, sowie Tencent haben Verträge über insgesamt 635.000 Tonnen CO₂-Entfernung abgeschlossen
SINGAPUR, 7. August 2026 /PRNewswire/ -- Thryve.Earth gab seine ersten Abnahmeverpflichtungen mit der Symbiosis Coalition, einem Abnehmerverbund für naturbasierte Kohlenstoffentfernung, und Tencent, einem globalen Internet- und Technologieunternehmen, bekannt.
Die Symbiosis-Mitglieder Google und McKinsey haben sich verpflichtet, über einen Zeitraum von zehn Jahren mehr als 335.000 Tonnen CO₂ zu binden – für Symbiosis ist dies das erste Projekt im Bereich der Agroforstwirtschaft, während Tencent sich zu 300.000 Tonnen verpflichtet hat – dies ist das erste Abnahmeabkommen des Unternehmens außerhalb Chinas. Im Rahmen des Projekts sollen auf Sulawesi 6.000 Hektar degradiertes Land durch Obst- und Nutzholzpflanzen renaturiert werden, die Kohlenstoff binden und gleichzeitig den lokalen Gemeinden ein dauerhaftes Einkommen sichern.
Sulawesi ist eine der Regionen mit der größten Artenvielfalt und den höchsten Kohlenstoffvorräten, wurde jedoch durch Wanderfeldbau, Bodenerosion und invasive Arten geschädigt. Dies hat zu brandgefährdeten Graslandschaften und ausgelaugten Böden geführt, wodurch Kleinbauern Schwierigkeiten haben, ihren Lebensunterhalt zu sichern.
Das Agroforstmodell von Thryve regeneriert Landschaften durch ein mehrschichtiges Anpflanzungssystem – wodurch die Einkünfte der Landwirte über verschiedene Zeithorizonte hinweg diversifiziert werden und die Einnahmen aus dem Kohlenstoffhandel oft übersteigen. Das Modell baut auf der jahrzehntelangen, in der Praxis bewährten Arbeit von Dr. Willie Smits im Rahmen der Masarang-Stiftung auf. Die anfänglichen Kosten für die Beseitigung invasiver Gräser und die Anpflanzung neuer Bäume übersteigen das, was Grundstückseigentümer allein tragen können – daher sind langfristige Abnahmeverpflichtungen entscheidend, um die für eine groß angelegte Renaturierung erforderlichen Finanzmittel zu erschließen.
„Es ist ein echtes Privileg, dass unsere Kapitalpartner uns auf diesem Weg begleiten – wir sind dankbar dafür, dass wir unsere jahrzehntelange, bewährte Arbeit mit institutioneller Disziplin ausbauen und dabei die Gemeinschaften weiterhin in den Mittelpunkt stellen können", sagten Vinay Kulkarni und Ron Steinherz, Mitbegründer von Thryve.Earth.
„Langfristige Abnahmeverpflichtungen seitens der Symbiosis-Mitglieder geben dem Thryve-Team die nötige Sicherheit, um in großem Maßstab zu expandieren – genau die Art von Signal, die dieser Markt braucht", sagte Julia Strong, Geschäftsführerin der Symbiosis Coalition.
„Im Einklang mit Tencents Vision ‚Tech for Good' freuen wir uns, die Arbeit von Thryve auf Sulawesi zu unterstützen, die eine messbare CO₂-Entfernung ermöglicht und gleichzeitig die biologische Vielfalt wiederherstellt sowie nachhaltigen Mehrwert für die lokalen Gemeinschaften schafft", sagte Hao Xu, Vice President für „Sustainable Social Value" bei Tencent.
Über die Parteien
Thryve.Earth ist ein in Singapur ansässiges Unternehmen, das sich auf die naturnahe Landschaftssanierung spezialisiert hat und Projekte von hoher Integrität entwickelt.
„Symbiosis" ist ein Einkaufsverbund, der Projektentwicklern langfristige Abnahmesicherheit bietet, um die Renaturierung in größerem Maßstab voranzutreiben.
Tencent ist ein weltweit führendes Internet- und Technologieunternehmen, das Technologie für das Gemeinwohl einsetzt.
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Für Medienanfragen:
Praveen T B
praveen@thryve.earth
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Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.
Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.
Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.
Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.