BERLIN, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- Sylvox zeigte auf der IFA 2026, wie Display-Design, Bildqualität und Wetterschutz das Entertainment im Freien bereichern können. Die Marke zeigte Outdoor-Fernseher sowie Displays für den gewerblichen Einsatz und speziell entwickelte Bildschirme für unterschiedliche Anwendungen im privaten und mobilen Bereich.
Ein Highlight der Präsentation war der Frameless Pro Outdoor-Fernseher, der einen ultradünnen Rahmen mit einem blendfreien 4K-Display mit 2.000 Nits, IP56-Schutz und einem Betriebstemperaturbereich von −30 °C bis 50 °C kombiniert. Besucher konnten das Design aus nächster Nähe erleben und die Vorführungen entspannt in Gartenstühlen verfolgen. Auch Medienvertreter und Content Creator zeigten Interesse und hielten am Stand an, um das Display zu fotografieren.
Neben der Aufmerksamkeit am Messestand erhielt der Frameless Pro auch Anerkennung von Fachmedien und der Branche. Er wurde bei den IFA Innovation Awards 2026 in der Kategorie „Best in Design" als Honoree ausgezeichnet, erhielt einen Techlicious Editor's Choice Award und wurde in die Best of IFA 2026-Auswahl von HomeCrux aufgenommen.
In der Residential Zone wurden zudem die Outdoor-Fernseher Cinema Pro Helio QLED und Deck Pro QLED 3.0 präsentiert. Sie zeigten, wie Gärten und Terrassen zum Ort für Filmabende, Sportübertragungen und Entertainment werden können.
In der Commercial Outdoor Zone präsentierte Sylvox Digital-Signage-Lösungen mit hoher Helligkeit für Bars, Restaurants und Terrassen im Gastgewerbe. Eine Bar-Theken-Installation und eine digitale Menüanzeige veranschaulichten praktische Anwendungsmöglichkeiten. An anderer Stelle entdeckten Besucher Fernseher für Wohnmobile sowie Spiegelfernseher für das Badezimmer und zeigten sich überrascht von der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten.
Besucher konnten Touchscreen-Spiele auf dem Rolling Smart TV spielen, während ein Test mit einer Wasserpistole die Wasserfestigkeit eines Sylvox Outdoor-Fernsehers demonstrierte.
Anton, ein Besucher aus Schweden, erzählte der Sylvox-Markenmanagerin Summer, dass er und seine Frau kürzlich ein Ferienhaus mit Garten gekauft hatten. Dies weckte sein Interesse an Outdoor-Technologie. Er wollte die Fernseher vor Ort selbst erleben und sprach mit Summer über ihren Einsatz unter verschiedenen Außenbedingungen, darunter auch bei kaltem Wetter.
Die Präsentation unterstrich Sylvox' Anspruch, durchdachtes Design mit zuverlässiger Leistung zu verbinden und neue Möglichkeiten für gemeinsame Unterhaltung im Freien und in unterschiedlichsten Alltagssituationen zu schaffen.
Über Sylvox
Das 2009 gegründete Unternehmen Sylvox entwickelt wetterfeste Outdoor-Fernseher, die Außenbereiche in Orte für Unterhaltung und gemeinsame Zeit verwandeln. Die Marke ist über führende Einzelhändler in mehr als 100 Ländern erhältlich und orientiert sich an den Prinzipien Zugänglichkeit, Wohlbefinden, Innovation und Nachhaltigkeit.
Weitere Informationen finden Sie unter https://sylvoxtv.de/ .
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.