CHONGQING, China, 1. Juni 2026 /PRNewswire/ -- SWS Medical wird vom 3. bis 6. Juni auf dem ERA-Kongress 2026 in Glasgow erstmals vertreten sein und Nephrologen, Branchenführer sowie Partner am Stand D-350 begrüßen, um dort seine Blutreinigungslösungen der nächsten Generation vorzustellen.
Mit integrierten Kompetenzen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Fertigung sowie globaler Vertrieb baut SWS Medical seine internationale Präsenz in den Bereichen Dialyse und Blutreinigung in der Intensivmedizin weiter aus. Auf der ERA 2026 wird das Unternehmen Dialyse- und CRRT-Plattformen der nächsten Generation vorstellen, die auf intelligente Automatisierung, vernetzte Versorgung, effiziente Arbeitsabläufe und integrierte Therapieabwicklung ausgelegt sind.
Zu den vorgestellten Technologien gehören die Serien SWS-4000 und SWS-6000, die zu den führenden Dialyseplattformen Chinas zählen und zusammen 2025 schätzungsweise 20 % des Dialysegerätemarktes des Landes ausmachten. Das Flaggschiff SWS-6000 ist das einzige Dialysegerät in China mit zertifizierter Überwachung wichtiger Behandlungsparameter, während das SWS-4000 über ein Online-HDF-System zur Herstellung steriler Flüssigkeiten verfügt. Zusammen sind die Plattformen darauf ausgelegt, durch intelligente Überwachung und Automatisierung eine sicherere und effizientere Behandlung zu ermöglichen.
Das CE-zertifizierte SWS-5000, seit drei Jahren in Folge Chinas Nr. 1 unter den CRRT-Geräten, ist eine preisgekrönte All-in-One-Plattform, die für integrierte Blutreinigungsbehandlungen mehrerer Organe in den Bereichen Niere, Leber, Herz, Lunge und Bauchspeicheldrüse entwickelt wurde.
Das Portfolio umfasst zudem fortschrittliche Dialysatoren, die unter Verwendung einer firmeneigenen Vorvakuum-Dampfdrucksterilisation und zu 100 % BPA-freien Materialien hergestellt werden, um eine hohe Clearance von gelösten Stoffen und eine zuverlässige Ultrafiltrationsleistung zu gewährleisten, sowie Dialyseflüssigkeitsfilter und Hämoperfusionskartuschen für erweiterte Blutreinigungsbehandlungen.
Zur Unterstützung der Connected-Care-Strategie des Unternehmens verbindet die Integrated Management Platform Dialysezentren, Ärzte und Patienten über den Data Hub, die Patient Card und das Hemodialysis Management System und trägt so dazu bei, Daten in eine sicherere und intelligentere Gesundheitsversorgung umzuwandeln.
SWS Medical mit Sitz in Chongqing, China, ist ein börsennotiertes Medizintechnikunternehmen (STAR Market, SSE: 688410), das sich auf Blutreinigungslösungen für die Dialyse und Intensivmedizin spezialisiert hat. Das Unternehmen spielt eine führende Rolle bei der Weiterentwicklung der chinesischen Blutreinigungsbranche, hat den Vorsitz der China Blood Purification Industry Technology Innovation Strategic Alliance inne und trägt zur Entwicklung nationaler und branchenweiter Standards bei. SWS Medical ist weltweit tätig und verfügt über Produkte, die nach internationalen Qualitäts- und Regulierungsstandards zertifiziert sind, einschließlich CE-Kennzeichnung und Konformität mit ISO 13485:2016.
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Medienkontakt: Marie Bédard, marie@swskj.com
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Thyssenkrupp zieht beim geplanten Verkauf seiner Stahlsparte an den indischen Konkurrenten Jindal vorerst die Reißleine. Beide Unternehmen haben vereinbart, die seit September laufenden Gespräche auszusetzen. Nach Angaben des Essener Industriekonzerns soll die Neuaufstellung von Thyssenkrupp Steel nun aus eigener Kraft konsequent weiterverfolgt werden. Konzernchef Miguel López betonte, die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung des Geschäfts seien „so gut wie lange nicht mehr“.
Im Hintergrund steht ein deutlicher Stimmungsumschwung im europäischen Stahlsektor. Thyssenkrupp verweist auf „große Fortschritte bei der Neuausrichtung“ des Segments und ein deutlich verbessertes Umfeld. Die Europäische Union habe die Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie stärker gegen globale Überkapazitäten und Dumping abzuschirmen. Zudem will Brüssel die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter unterstützen.
Auch operativ hat sich die Lage bei Thyssenkrupp Steel zuletzt aufgehellt. Die Sparte, historischer Kern des Ruhrkonzerns, legte im laufenden Geschäft zu. Parallel läuft jedoch ein tiefgreifender Umbau: Zur Sanierung des Bereichs sollen in den kommenden Jahren bis zu 11.000 der rund 26.000 Stellen gestrichen oder ausgelagert werden. López hatte bereits zuvor erklärt, je erfolgreicher die Neuausrichtung umgesetzt werde, desto attraktiver werde das Stahlgeschäft für Kapitalmarkt und Investoren – „ob mit oder ohne Jindal“.
Der vorläufige Verkaufsstopp bedeutet keinen endgültigen Verbleib der Stahlsparte im Konzern. Mittelfristig hält Thyssenkrupp an dem Ziel fest, sich vom Stahlgeschäft zu trennen. Gewerkschaften wie die IG Metall drängen derweil auf Klarheit und fordern ein Ende der Verkaufsüberlegungen ohne „Hintertür“. Sie verlangen Gespräche über ein Modell, mit dem sich der Stahlbereich eigenständig und aus eigener Kraft verselbstständigen könnte. Während frühere Versuche für einen Verkauf, ein Joint Venture oder einen Börsengang gescheitert sind, setzt das Management nun darauf, den Wert des Bereichs vor einem möglichen nächsten Schritt weiter zu steigern.