SANY liefert Kernausrüstung für das erste Windkraftprojekt in Lateinamerika und treibt damit die globale Energiewende voran

19.06.2026

TIANJIN, China, 19. Juni 2026 /PRNewswire/ -- SANY Renewable Energy Co., Ltd., ein börsennotiertes Unternehmen der SANY Group, hat kürzlich die Kernausrüstung für sein erstes Windkraftprojekt in Chile, das 18-MW-Projekt PURRANQUE, vom Hafen von Tianjin aus verschifft. Das Unternehmen erbringt für das Projekt integrierte Dienstleistungen in den Bereichen Beschaffung, Transport und Montage. Gestützt auf eine bewährte Logistikplanung, eine nahtlose Koordination des multimodalen Transports und professionelle Unterstützung bei der Zollabfertigung vor Ort unterstreicht dieser transozeanische Transport einmal mehr die Fähigkeiten von SANY im Bereich der durchgängigen Lieferkette.

Core Equipment for First Wind Project Shipping to Chile

Chile, ein Vorreiter Lateinamerikas hinsichtlich der Energiewende, möchte bis 2030 70 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen. Die außergewöhnlichen Windressourcen des Landes und klare politische Rahmenbedingungen sorgen für eine stetige Nachfrage nach Windkraftanlagen. Für dieses Projekt wurde die technische Lösung speziell auf die besonderen geografischen und klimatischen Bedingungen Chiles zugeschnitten, um einen zuverlässigen Betrieb in komplexen Umgebungen zu gewährleisten. Die Fähigkeit, Technologien an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen, ist ein entscheidender Faktor für das Vertrauen, das sich chinesische Windkraftunternehmen bei internationalen Kunden erarbeitet haben.

Dies ist nicht die erste transozeanische Verschiffung des Unternehmens. Seit Beginn seiner beschleunigten globalen Expansion im Jahr 2022 hat das Unternehmen Tochtergesellschaften und lokale Teams in ganz Europa, Südasien, Zentralasien und Afrika gegründet und damit ein Vertriebsnetz aufgebaut, das die wichtigsten Märkte weltweit abdeckt. Derzeit verfügt die SANY Group über 17 Produktionsstandorte außerhalb Chinas mit mehr als 900 Servicestellen und rund 1.000 Ersatzteillagern. Ihre globale Wettbewerbsfähigkeit erstreckt sich über die gesamte Wertschöpfungskette, von Forschung und Entwicklung über die Konstruktion bis hin zur Produktvalidierung, intelligenter Fertigung sowie einer zuverlässigen Versorgung und Lieferung.

Unterstützt werden diese Kompetenzen durch bedeutende technische Einrichtungen, darunter die weltweit erste Leuchtturmfabrik für die intelligente Rotorblattfertigung im Windkraftsektor sowie Chinas erster – und weltweit größter – 35-MW-Vollsystem-Prüfstand mit sechs Freiheitsgraden. Im weiter gefassten Bereich der Schwermaschinen lieferte SANY kürzlich einen 400-Tonnen-Hydraulikbagger vom Typ SY4000H für den Bergbau an einen Kunden in Übersee aus, was einen bedeutenden Durchbruch auf dem globalen Markt für High-End-Bergbaumaschinen darstellt. Das Unternehmen lieferte zudem seinen ersten Großbagger vom Typ SY1250H nach Europa aus, wo er nun in einem Kohle-Tagebau im Einsatz ist.

Während erneuerbare Energien die globale Landschaft grundlegend verändern, setzt sich SANY weiterhin dafür ein, Technologien bereitzustellen, die eine nachhaltige Entwicklung fördern und den industriellen Fortschritt vorantreiben. Durch die enge Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und lokalen Gemeinschaften möchte das Unternehmen einen nachhaltigen Mehrwert schaffen, der über Produkte und Projekte hinausgeht, und so zu einer Zukunft beitragen, in der wirtschaftliches Wachstum und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen.

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.