Salt Medical erhält die Zertifizierung nach ISO 13485 und festigt damit seine Position als Full-Lifecycle-Partner für Medizinproduktehersteller

30.06.2026

GALWAY, Irland, 30. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Salt Medical gab heute bekannt, dass das Unternehmen die Zertifizierung nach ISO 13485:2016 erhalten hat, der international anerkannten Norm für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizinproduktebranche.

Salt Medical feiert die Erlangung der Zertifizierung nach ISO 13485:2016, die das kontinuierliche Engagement des Unternehmens für Qualität und die Unterstützung von Innovatoren im Bereich Medizinprodukte vom Konzept bis zur Markteinführung widerspiegelt.

Die Zertifizierung stellt einen bedeutenden Meilenstein im Wachstum des Unternehmens dar und spiegelt dessen anhaltendes Engagement für Qualität, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und kontinuierliche Verbesserung wider. Damit wird unabhängig bestätigt, dass das Qualitätsmanagementsystem von Salt Medical international anerkannten Standards entspricht, was die Fähigkeit des Unternehmens weiter stärkt, Innovatoren im Bereich Medizinprodukte zu unterstützen, die in stark regulierten Umgebungen tätig sind.

Als CDMO für Medizinprodukte, das den gesamten Lebenszyklus abdeckt, begleitet Salt Medical seine Kunden vom Konzept bis zur Markteinführung und stellt sein Fachwissen in den Bereichen Design und Entwicklung, Fertigung sowie Marktreife zur Verfügung, um die Einführung innovativer medizinischer Technologien zu beschleunigen. Die Zertifizierung nach ISO 13485 wertet dieses Angebot zusätzlich auf, indem sie die soliden Qualitätssysteme und -prozesse stärkt, auf denen die Dienstleistungen des Unternehmens basieren.

„Die Zertifizierung nach ISO 13485 ist ein wichtiger Meilenstein für Salt Medical, da sie die hohen Standards, die wir uns stets gesetzt haben, offiziell bestätigt", sagte Yuqi Shaughnessy, Geschäftsführerin von Salt Medical .

„Vor allem aber vermittelt es unseren Kunden die Gewissheit, dass sie mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, das sich der Einhaltung höchster Standards in Bezug auf Qualität, Compliance und kontinuierliche Verbesserung verschrieben hat." „Angesichts unseres anhaltenden Wachstums stärkt diese Zertifizierung unsere Fähigkeit, Medizintechnikunternehmen vom Konzept bis zur Markteinführung zu unterstützen und dabei während des gesamten Produktlebenszyklus ein vertrauenswürdiger Partner zu bleiben."

Für Unternehmen, die in zunehmend regulierten Märkten tätig sind, bietet die Zertifizierung nach ISO 13485 zusätzliche Sicherheit, dass die Prozesse, Qualitätssysteme und Fertigungsabläufe von Salt Medical den international anerkannten Normen für Medizinprodukte entsprechen.

Dieser Erfolg unterstützt zudem die Strategie von Salt Medical für weiteres Wachstum und stärkt die Fähigkeit des Unternehmens, Kunden dabei zu unterstützen, sich in einem zunehmend komplexen regulatorischen Umfeld zurechtzufinden und die Entwicklung sowie Vermarktung innovativer medizinischer Technologien voranzutreiben.

Salt Medical hat seinen Sitz in Galway, einem der führenden MedTech-Cluster Europas, und investiert weiterhin in seine Mitarbeiter, Kompetenzen und Infrastruktur, um den sich wandelnden Anforderungen der globalen Medizinproduktebranche gerecht zu werden.

Informationen zu Salt Medical

Salt Medical ist ein weltweit tätiger Full-Service-Anbieter im Bereich der Auftragsentwicklung und -fertigung von Medizinprodukten (CDMO), der Unternehmen vom Konzept bis zur Markteinführung unterstützt. Durch die Kombination von Fachwissen in den Bereichen Design und Entwicklung, Fertigung und Marktreife unterstützt Salt Medical Medizintechnikunternehmen dabei, die Entwicklung zu beschleunigen, die Fertigung zu skalieren und innovative Technologien im regulierten Gesundheitswesen auf den Markt zu bringen.

Medienkontakt

Karen Flanagan

Marketingmanagerin

Salt Medical

karen.flanagan@saltmedtec.com

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Streit um unbegrenzte Datentarife: Oberverwaltungsgericht kassiert Kölner Urteil

15.06.2026

Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.

Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.

Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.

In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.