Revenue Management Labs startet „AI Build Practice" in London und ernennt Gustavo Mendonça zum Leiter

07.07.2026

Das neue Londoner Team setzt Preisstrategien in KI-gestützte Systeme um und liefert innerhalb weniger Wochen einsatzbereite Tools zu einem Bruchteil der Kosten von Unternehmenssoftware.

LONDON, 7. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Revenue Management Labs, ein Beratungsunternehmen für Preisgestaltung, das fundiertes betriebswirtschaftliches Fachwissen mit direkt in jedes Projekt integrierter KI verbindet, gab heute die Gründung einer speziellen Abteilung für KI-Entwicklung mit Sitz in seiner neuen Niederlassung in London bekannt. Die Leitung übernimmt Gustavo Mendonça, ein erfahrener Experte für KI-gestützte Analytik und die Architektur von Preisgestaltungssystemen.

Revenue Management Labs

Aufbau einer AI Build Practice in London

Das Londoner Team wird sich darauf konzentrieren, die Preisstrategie in KI-gestützte Entscheidungssysteme umzusetzen: speziell entwickelte Tools und Analyseplattformen, die Preisentscheidungen konsistent, skalierbar und wiederholbar machen. Im Gegensatz zu herkömmlicher Unternehmenssoftware, deren Einführung mehrere Jahre in Anspruch nimmt und siebenstellige Budgets erfordert, liefert der KI-gestützte Ansatz des Unternehmens innerhalb weniger Wochen einsatzfähige Lösungen. Durch die Einbindung der daraus resultierenden Tools in die betrieblichen Abläufe des Unternehmens erzielen die Kunden unmittelbare und nachhaltige Ergebnisse.

„Wir integrieren KI direkt in jedes Modell, das wir für Sie entwickeln, und bieten Ihnen so schnellere Analysen, eine präzisere Mustererkennung sowie Preisinformationen, deren Nutzen sich im Laufe der Zeit vervielfacht. Im Gegensatz zu den meisten Preisgestaltungstools oder Beratern automatisieren wir Prozesse und beraten Sie gleichzeitig mithilfe der integrierten KI."

— Gustavo Mendonça, Managing Partner

Der Build-Ansatz befasst sich mit drei miteinander verbundenen Herausforderungen, denen mittelständische und wachstumsorientierte Unternehmen bei der Nutzung herkömmlicher Preisgestaltungstechnologien gegenüberstehen:

  • Schnelle Wertschöpfung: Bei den meisten Unternehmensplattformen dauert es 6 bis 18 Monate, bis sie auch nur eine einzige verwertbare Erkenntnis liefern. Der KI-gestützte Ansatz des Unternehmens verkürzt diesen Zeitraum auf wenige Wochen.
  • Kapitalrendite: Herkömmliche Lizenzen können vor der Anpassung zwischen 500.000 und über 2 Millionen US-Dollar kosten. Revenue Management Labs entwickelt maßgeschneiderte Tools, die ohne zusätzlichen Aufwand steigende Renditen erzielen.
  • Geeignet für den gewerblichen Einsatz: Generische Plattformen spiegeln selten die tatsächliche Preisgestaltung eines Unternehmens wider. Bei RML wird jedes System entsprechend den Prozessen des Kunden implementiert und an dessen spezifische Rahmenbedingungen sowie den geschäftlichen Kontext angepasst.

Informationen zu Revenue Management Labs

Revenue Management Labs wurde gegründet, um die Lücke zwischen Preisgestaltungspotenzial und erzielter Marge zu schließen, und dieser Fokus hat sich nie geändert. Die Gründer Avy Punwasee und Michael Stanisz begannen ihre Karriere auf der anderen Seite des Tisches, in den kaufmännischen und finanziellen Funktionen, in denen Preisentscheidungen getroffen, verteidigt und allzu oft ungenutzt bleiben. Sie gründeten RML, um das zu liefern, was Kunden tatsächlich benötigten: Strategien, die auf den spezifischen Kontext jedes einzelnen Kunden zugeschnitten sind, verbunden mit der Unterstützung bei der Umsetzung, um diese Strategien in die Tat umzusetzen. Heute ist RML ein schnell wachsendes Boutique-Beratungsunternehmen, das Unternehmen durch fundierte Einblicke, innovative Preisstrategien und praktische Lösungen beim Wachstum unterstützt. Mit KI, die in jedes Projekt integriert ist, und einem maßgeschneiderten Ansatz, der eine Einheitslösung ablehnt, arbeitet RML mit Wachstumsunternehmen und Private-Equity-Gesellschaften aus den Bereichen Industrie, Dienstleistungen und Technologie zusammen. Niederlassungen in New York, London und Toronto.

Medienkontakt: Peter Sullivan, psullivan@revenueml.com, Revenue Management Labs, revenueml.com

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/revenue-management-labs-startet-ai-build-practice-in-london-und-ernennt-gustavo-mendonca-zum-leiter-302818794.html

Other news

WIdO-Analyse: Prävention könnte Hunderttausende Demenzerkrankungen verhindern

15.06.2026

Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.

Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.

Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.

Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.