PrimeBOT Q1 Takes the Stage at Edinburgh Festival Fringe in Interdisciplinary Theatre Production Love in the Cracks

20.08.2026

EDINBURGH, Scotland, Aug. 20, 2026 /PRNewswire/ -- At this year's Edinburgh Festival Fringe, an original interdisciplinary theatre production Love in the Cracks has brought a humanoid robot to the stage, making it one of the most distinctive experimental works in the festival. This is the first time PrimeBOT Q1, a personal humanoid robot, has been featured on an international theatre stage, and it represents a deep collaboration between embodied AI technology and theatre arts at the creative level.

The production is co-created by Beijing Star Excellence Technology Co., Ltd. and the Intermedia Directing Art Lab of the Department of Directing at the Central Academy of Drama. The Central Academy of Drama, founded in 1950 as the first higher education institution for theatre in the People's Republic of China, is widely recognised as the country's leading institution for drama, film and television education. Through this collaboration, both parties are exploring the practical applications of humanoid robots in stage creation, expanding the boundaries of intermedia directing art and human-robot co-performance.

In Love in the Cracks, PrimeBOT Q1 appears as the embodied manifestation of a digital personality-generation system. Its compliant force control technology enables Q1 to move with exceptional fluidity and precision – it yields upon contact, stops immediately when pushed, and interacts with actors with a clear sense of restraint and responsiveness. What is more significant is that Q1 is not a closed system running pre-scripted programmes. The creative team used PrimeBOT's open developer console to carry out detailed motion capture and motion tuning, integrating the robot into the full rehearsal workflow. From the rehearsal room to the actual stage, Q1's movement rhythm, postural responses, and blocking timing were all meticulously refined over multiple sessions, eventually achieving a natural chemistry with the human performers – this is not a machine executing a program, but a machine taking part in the rehearsal process.

This appearance at the Edinburgh Fringe also reveals the broader potential of PrimeBOT beyond domestic settings. Q1 is not just a personal robot; it is an open creative platform – offering deep creative opportunities for theatre directors, choreographers, interdisciplinary artists, and independent creators. The developer console supports motion choreography, behavioural logic design, and custom interaction modes, meaning that any creator can use Q1 in their own way and make it an integral part of their artistic work. Looking ahead, whether for theatrical production, visual art, public space performance, or other yet-to-be-defined forms, PrimeBOT aspires to become a new medium in the hands of creators.

From its Gold award at the A' Design Award in Milan, to its showcase at the United Nations AI for Good Summit, and now to the stage of the Edinburgh Festival Fringe, PrimeBOT is entering people's lives in diverse and unexpected ways – not only in homes and daily life, but also in the realms of art and culture, exploring the many possibilities of human-robot coexistence.

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.