Das neue Cloud-native Angebot gibt SAP-Teams zentrale Kontrolle, serverseitiges Scheduling und vollständige Nachvollziehbarkeit – ohne den Aufwand einer On-Premises-Infrastruktur
BURLINGTON, Mass., 12. August 2026 /PRNewswire/ -- Precisely, ein weltweit führender Anbieter im Bereich Datenintegrität, gibt heute die Veröffentlichung von Automate Evolve Cloud Essentials bekannt. Die Cloud-native SAP®-Automatisierungslösung vereint zentrale Steuerung, Governance und vollständige Transparenz für IT- und SAP-CoE-Teams (Center of Excellence) – ohne den Kosten- und Verwaltungsaufwand einer eigenen On-Premises-Infrastruktur.
Laut einer gemeinsamen Studie von ASUG und Precisely nennen 62 % der Unternehmen die Komplexität ihrer Geschäftsprozesse als größte Herausforderung bei der Automatisierung. Mit zunehmender Verbreitung von SAP-Automatisierung im gesamten Unternehmen wird eine cloud-basierte Automatisierungsinfrastruktur zur strategischen Grundvoraussetzung. Automate Evolve Cloud Essentials ist darauf ausgelegt, Organisationen dabei zu unterstützen, ihre business-getriebene Automatisierung sicher und effizient zu skalieren – durch Enterprise-Funktionalität im vollständig gemanagten Cloud-Betrieb.
Im Gegensatz zu RPA-Plattformen (Robotic Process Automation), denen die SAP-spezifische Tiefe fehlt, wurde Automate Evolve Cloud Essentials gezielt für die Arbeitsweise von SAP-Fachteams entwickelt. Die Lösung vereint umfassendes SAP-natives Automatisierungs-Know-how mit moderner SaaS-Bereitstellung. Die Kompatibilität mit SAP GUI, Fiori und HTML-Oberflächen stellt sicher, dass bestehende Automatisierungs-Assets auch nach der Migration von ECC auf S/4HANA erhalten bleiben – und schützt damit bereits getätigte Investitionen.
„Automate Studio-Kunden haben Milliarden von SAP-Datensätzen verarbeitet und Millionen Stunden manueller Arbeit eingespart. Mit der unternehmensweiten Ausweitung solcher Automatisierungsprogramme wird Governance ebenso wichtig wie Produktivität", erklärt Ashwin Ramachandran, Senior Vice President Product Management bei Precisely. „Automate Evolve Cloud Essentials gibt SAP-Teams die Kontrolle und Transparenz, die sie brauchen, um Automatisierung sicher zu skalieren – ohne zusätzlichen operativen Aufwand."
Automate Evolve Cloud Essentials bietet:
Sowohl bestehende Automate Studio-Kunden mit einer großen Anzahl an Nutzern oder Automatisierungsskripten als auch Neukunden profitieren von Enterprise-Funktionen in einem vollständig gemanagten SaaS-Modell. Durch den Wegfall eigener Infrastrukturanforderungen vereinfacht Automate Evolve Cloud Essentials die Skalierung von SAP-Automatisierung erheblich.
Weitere Informationen zu Automate Evolve Cloud Essentials, Demo-Anfragen oder Beratungsgespräche rund um Cloud-SAP-Automatisierung finden Sie unter precisely.com/automate.
Über Precisely
Als ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Datenintegrität stellt Precisely sicher, dass Daten präzise, konsistent und kontextbezogen sind. Das Portfolio, rund um die Precisely Data Integrity Suite, vereint Software, Daten und datenstrategische Beratungsleistungen. Diese einzigartige Kombination ebnet Unternehmen den Weg zu Agentic-Ready Data: Daten auf höchstem Qualitätsniveau, die für KI-, Automatisierungs- und Analyseprojekte in der gesamten Organisation integriert, governance-konform verwaltet und angereichert bereitstehen. Über 12.000 Unternehmen in mehr als 100 Ländern weltweit, darunter 95 der Fortune 100, vertrauen Precisely beim Betrieb ihrer komplexen, regulierten und geschäftskritischen Datenumgebungen. Erfahren Sie mehr unter www.precisely.com/de
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.