Omio erweitert globales Verkehrsnetz durch Partnerschaft mit Greyhound Australia

13.08.2026

Neue Partnerschaft integriert das Busnetz von Greyhound Australia in Omio und verbessert den Zugang zu Verbindungen zwischen Städten, Küstenregionen und regionalen Reisezielen

BERLIN, 13. August 2026 /PRNewswire/ -- Omio, die weltweit führende Buchungsplattform für multimodales Reisen, gibt eine neue Partnerschaft mit Greyhound Australia bekannt, einem der traditionsreichsten Fernbusanbieter des Landes.

Im Rahmen der Partnerschaft können Reisende Verbindungen von Greyhound Australia über Omio suchen und buchen und erhalten damit Zugang zu einem Busnetz mit 180 Reisezielen im ganzen Land. Die Integration erleichtert die Planung von Reisen zwischen Großstädten, entlang der Küste und zu regionalen Reisezielen.

Die Partnerschaft verbessert den Zugang zu wichtigen Verbindungen zwischen Städten, Küstenregionen und regionalen Zielen in Australien. Dazu gehören unter anderem die Strecken Melbourne–Sydney, Sydney–Canberra und Gold Coast–Brisbane sowie beliebte Küstenverbindungen wie Brisbane–Byron Bay, Noosa–Brisbane, Cairns–Airlie Beach und Townsville–Airlie Beach.

Mit der Partnerschaft wird Australien zum 48. Land im Omio-Netzwerk. Mit weltweit mehr als 3.000 Transportpartnern und über 130.000 Reisenden, die täglich mit Omio unterwegs sind, unterstützt die Integration das Ziel von Omio, bis 2028 in mehr als 70 Ländern aktiv zu sein.

„Durch die Integration des Busnetzes von Greyhound Australia in Omio erleichtern wir Reisenden die Suche, den Vergleich und die Buchung von Verbindungen zwischen Städten, entlang der Küste und zu regionalen Reisezielen", sagt Facundo Viguie Aleman, CMO bei Omio.

„Die Partnerschaft mit Omio ermöglicht es uns, das Netzwerk von Greyhound Australia einem noch größeren internationalen Publikum zugänglich zu machen und Reisende dabei zu unterstützen, mehr vom Land zu entdecken", sagt Renata Berglas, Head of Sales bei Greyhound Australia.

Über Omio

Seit der Gründung 2013 unterstützt die Omio Group Kunden dabei, neue Wege des Reisens zu entdecken. Über die Plattformen Omio und Rome2Rio können Reisende weltweit Verkehrsmittel vergleichen, buchen und kombinieren. Omio B2B bietet maßgeschneiderte Lösungen für OTAs und Mobilitätsanbieter. Omio unterstützt seine Kunden dabei, Europa, die USA, Kanada, Südostasien und Brasilien mit Zug, Bus, Flugzeug und Fähre zu erkunden. Täglich verkauft Omio über 100.000 Tickets, beschäftigt mehr als 430 Mitarbeitende aus über 50 Ländern und unterhält Büros in Berlin, Prag, Melbourne, London, Bangalore und Singapur. Die Omio Group bietet ihren Kund:innen Reisen, die bewegen. Weitere Informationen: omio.com/de/

Über Greyhound Australia

Greyhound Australia ist Australiens einziges landesweites Fernbusnetz und verbindet ländliche, regionale und städtische Gemeinden im ganzen Land. Das Unternehmen wurde 1928 in Toowoomba gegründet und entstand aus dem Zusammenschluss traditionsreicher Anbieter wie Pioneer, Greyhound und McCafferty's. Seit 2004 tritt das Unternehmen offiziell unter dem Namen Greyhound Australia auf. Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung umfasst das Streckennetz von Greyhound Australia heute fast 200 Haltestellen in weiten Teilen des australischen Festlands. greyhound.com.au

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.