OCI N.V. statement regarding Oceanwood Capital

26.06.2026

AMSTERDAM, June 26, 2026 /PRNewswire/ -- OCI Global N.V. ("OCI" or the "Company") (Euronext: OCI) confirms that it has received the attached letters from Oceanwood Capital Management LLP ("Oceanwood"), a shareholder in the Company, which are published at Oceanwood's request with its consent. 

The views, statements and opinions expressed in these letters are those of Oceanwood alone and do not necessarily reflect the views of OCI N.V., its Board of Directors or management. OCI N.V. has not independently verified the contents of these materials and does not accept any responsibility or liability for their accuracy or completeness.

The publication of these letters is provided for transparency purposes only and should not be taken as an endorsement by OCI N.V. of any statements or positions expressed therein.

OCI N.V. will continue to provide updates to the market in accordance with its regulatory disclosure obligations.

Annex I - Oceanwood Capital Management correspondence dated 24 June 2026

Annex II - Oceanwood Capital Management correspondence dated 22 June 2026

ABOUT OCI GLOBAL

Learn more about OCI at www.oci-global.com. You can also follow OCI on LinkedIn.

PDF - https://mma.prnewswire.com/media/3000869/OCI_N_V.pdf

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/3000170/OCI_Global_Logo.jpg

 

OCI NV statement regarding Oceanwood Capital

 

OCI Global Logo (PRNewsfoto/OCI Global)

 

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.co.uk/news-releases/oci-nv-statement-regarding-oceanwood-capital-302811653.html

Other news

Nach BAG-Urteil: Bremen startet Vorreiterprojekt zur Zeiterfassung an Schulen

15.06.2026

Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.

Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.

Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.