Midea SMART MASTER auf der IFA 2026: Von KI-Agenten zur verkörperten Intelligenz

07.09.2026

BERLIN, 7. September 2026 /PRNewswire/ -- Midea hat SMART MASTER in den Mittelpunkt seiner Präsentation auf der IFA 2026 gestellt. Unter dem Leitgedanken „Simply ideal" („Einfach ideal") ist SMART MASTER das KI-gestützte Heim-Ökosystem von Midea, das darauf ausgelegt ist, ein Smart Home zu schaffen, das zuhört, versteht und auf natürliche Weise reagiert.

Ein Zuhause, das einen versteht

Für Menschen ist die Stimme eine der natürlichsten und mühelosesten Möglichkeiten, mit Technologie zu interagieren. Im Mittelpunkt von SMART MASTER steht der KI-Agent. Mit Unterstützung für 140 Sprachen, einer Spracherkennungsreichweite von 8 Metern sowie einer Reaktionszeit von 0,4 Sekunden versteht er, was Sie sagen und was Sie brauchen, und ermöglicht so natürliche, fließende Gespräche. Sprachsteuerungsfunktionen sind in wichtige Geräte integriert und zusätzlich über Systeme im Fahrzeug sowie andere vernetzte Geräte zugänglich.

Der KI-Agent vernetzt alle Bereiche Ihres Lebens und bietet Ihnen den ganzen Tag über individuelle Unterstützung. Wenn Sie nach Hause kommen, stellt Comfort Agent die Klimaanlage und den Luftbefeuchter ein und kümmert sich um die Wäsche, um ein angenehmes Wohnumfeld zu schaffen. Zur Abendessenszeit schlägt Health Agent Mahlzeiten auf Grundlage der Zutaten im Kühlschrank vor und koordiniert die Küchengeräte. Efficiency Agent unterstützt Haushalte bei der Steuerung ihres Energieverbrauchs, während Service Agent Probleme diagnostiziert und Wartungshinweise sowie Video-Support in Echtzeit bereitstellt, wenn Geräte Aufmerksamkeit erfordern.

Ein Blick in die Zukunft der KI

KI nimmt zudem durch Midea Robot konkrete Gestalt an, der live am IFA-Stand vorgestellt wird. Die Vorführungen umfassen den Umgang mit Geschirr, die Zubereitung von Popcorn sowie die Interaktion mit Besuchern und geben einen Einblick in Mideas Erforschung der verkörperten Intelligenz der nächsten Generation.

Midea Robot basiert auf der EAGLES-Systemarchitektur, wird von vier multimodalen Basismodellen angetrieben und ist darauf ausgelegt, Aufgaben in den Bereichen Wäschepflege, Küche und Reinigung zu unterstützen, Gesellschaft zu leisten sowie Pflegeaufgaben und die intelligente Steuerung des gesamten Haushalts zu übernehmen.

Von einfachen Worten bis hin zu alltäglichen Momenten integriert SMART MASTER KI in den Alltag und macht das Leben müheloser.

Informationen zu Midea und der Midea Group

Midea ist eine von über 10 Marken im Smart-Home-Geschäftsbereich der Midea Group.

Die 1968 gegründete Midea Group ist ein führendes globales Technologieunternehmen sowie einer der weltweit größten Hersteller von Haushaltsgeräten. Als Unternehmen der Fortune Global 500 belegte die Midea Group 2026 Platz 231. Der Konzern hat seine Kerngeschäfte in sieben wachstumsstarke Geschäftsbereiche gebündelt, um das künftige Wachstum voranzutreiben: Smart Home, Industrietechnologien, Gebäudetechnik, KUKA, Neue Energien, Midea Healthcare und ANNTO Logistics.

www.midea-group.com

www.midea.com

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Länder bauen Mehrheitsblock: IMK-Beschlüsse künftig ohne Einstimmigkeit

08.10.2026

Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.

Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.

Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.

Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.