Marconi Technologies schließt umfassende Troposcatter-Versuche in Schweden ab

26.06.2026

Archer-System sorgt für eine kontinuierliche Verbindungsstabilität bei marktführendem Durchsatz

MONTREAL, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Marconi Technologies hat gemeinsam mit dem Försvarets Materielverk (FMV), der Beschaffungsbehörde der schwedischen Streitkräfte eine mehrtägige Troposcatter-Kommunikations-Evaluierung abgeschlossen und dabei eine dauerhafte Verbindung mit hohem Durchsatz über seine Archer-Troposcatter-Lösung demonstriert, und das auf einer 75 Kilometer langen Strecke, die weithin als eine der anspruchsvollsten in der Region gilt.

Archer System, Marconi Technologies (CNW Group/Marconi Technologies)

Die Evaluierung fand vom 1. bis 5. Juni zwischen Enköping und Arboga in Schweden statt, wo Archer eine stabile Verbindung mit unterschiedlichen Frequenzen aufrechterhielt. Im Rahmen der Evaluierung demonstrierte Marconi Fähigkeiten, die für die Anforderungen der schwedischen Streitkräfte an ein taktisches Troposcatter-System von zentraler Bedeutung sind, das sowohl einsatzfähig als auch einfach zu installieren sein muss. Die automatische Antennenausrichtung und die kompakte Bauweise von Archer vereinfachen den Transport und die schnelle Inbetriebnahme vor Ort, während die Frequenzdiversität für eine stabile Verbindung auf einer Strecke sorgte, auf der frühere Untersuchungen darauf hindeuteten, dass eine stabile Verbindung mit hohem Durchsatz nicht realisierbar ist. FMV hat zudem die Fähigkeit von Archer bestätigt, das System direkt in den Mobilfunkknoten (MKN) der schwedischen Streitkräfte zu integrieren, sodass Betreiber ihre eigenen Netzwerkgeräte anschließen und Datenverkehr über die Verbindung leiten können. Archers Durchsatz lag bei dem Fünf- bis Sechsfachen dessen, was zuvor auf derselben Strecke gemessen worden war.

„Die Ergebnisse in Schweden spiegeln wider, worauf sich unser Team von Anfang an konzentriert hat: Wir entwickeln ein System, das in puncto Leistungsfähigkeit führend ist, ohne dass für den Betrieb Fachwissen erforderlich ist", sagte Alain Cohen, CEO von Marconi Technologies. „Wenn ein zweiköpfiges Team in anspruchsvollem Gelände innerhalb von weniger als 20 Minuten eine Verbindung über die Sichtweite hinaus herstellen kann – und zwar mit automatischer Ausrichtung und nahezu ohne Ausfallzeiten –, dann verändert dies die operativen Möglichkeiten in Umgebungen, in denen Satellitenverbindungen nicht verfügbar sind oder nur eingeschränkt funktionieren."

Archer ist das taktische Troposcatter-Terminal von Marconi, das entwickelt wurde, um Verbindungen mit hohem Durchsatz und geringer Latenz über Entfernungen von mehr als 200 km bereitzustellen, ohne auf Satelliten oder eine feste Netzwerkinfrastruktur angewiesen zu sein. Dank werkzeugloser Montage, automatischer Ausrichtung und einer Aufbauzeit von weniger als 20 Minuten lässt es sich auch unter schwierigen Bedingungen einsetzen, darunter in Wüsten, Gebirgen und Polarregionen. Archer wurde kürzlich von der US-Armee für sichere Kommunikation über die Sichtweite hinaus ausgewählt.

Informationen zu Marconi Technologies

Marconi Technologies ist ein von Veteranen geführtes Unternehmen für Verteidigungstechnologie mit Hauptsitz in Montreal, Quebec, sowie Entwicklungs- und Produktionsstandorten in Kanada, im Vereinigten Königreich und in den USA. Marconi entwickelt und fertigt fortschrittliche Dual-Use-Kommunikationssysteme für das gesamte taktische Spektrum, von taktischen Funkgeräten mit Sichtverbindung über Troposcatter- und Satellitenkommunikation jenseits der Sichtverbindung bis hin zu Lösungen, die Entscheidungsfähigkeit stärken und Autonomie ermöglichen. Das Unternehmen hat weltweit Tausende von Systemen (Tendenz steigend) an die NATO und verbündete Streitkräfte geliefert.

Kontakt: Amanda Rudolph, Chief Communications Officer, (571) 447-6217, Amanda.Rudolph@marconi-technologies.com

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/3000695/Marconi_Technologies_Marconi_Technologies_completes_rigorous_tro.jpg 





 

 

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Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.