LumApps ernennt Sébastien Cano zum neuen Chief Executive Officer

08.09.2026

LYON, France und AUSTIN, Texas, 8. September 2026 /PRNewswire/ -- LumApps, der Marktführer für Employee-Experience-Plattformen, ernennt Sébastien Cano mit Wirkung zum 1. Dezember 2026 zum Chief Executive Officer (CEO). Der aktuelle CEO und Gründer Sébastien Ricard übernimmt künftig die Position des Executive Chairman.

Sébastien Ricard, Founder and Executive Chairman

Der Führungswechsel markiert eine entscheidende Entwicklungsphase für LumApps. Das Unternehmen erreicht eine neue globale Größenordnung und vernetzt heute täglich Millionen von Mitarbeitenden – vom Schreibtisch bis zu den operativen Teams. In seiner Rolle als Executive Chairman wird sich Ricard auf die langfristige strategische Ausrichtung und Governance konzentrieren, während er das operative Tagesgeschäft an Cano übergibt.

Sébastien Cano bringt mehr als 20 Jahre Führungserfahrung in der Enterprise-Softwarebranche mit. Bei den globalen Technologiekonzernen Thales und Gemalto skalierte er erfolgreich wachstumsstarke Technologieunternehmen zu globalen Marktführern. Seine Priorität bei LumApps: Die Roadmap unseres Workhubs beschleunigen und den messbaren Mehrwert für Kunden weltweit steigern.

„Vor über zehn Jahren sind wir mit einer klaren Mission gestartet: Wir unterstützen Organisationen dabei, alle Mitarbeitenden zu vernetzen, zu informieren und zu begeistern – egal, wo sie arbeiten", erklärt Sébastien Ricard, Gründer und künftiger Executive Chairman. „Dank unserer Kunden und Partner ist LumApps heute der globale Marktführer für Employee Experience. Für unsere nächste Wachstums- und Innovationsphase ist Sébastien Cano mit seiner tiefgreifenden Enterprise-Expertise genau der richtige CEO. Er ist die ideale Führungspersönlichkeit, um LumApps weiter voranzubringen."

„LumApps hat eine herausragende Plattform, ein starkes Team und immenses Vertrauen bei globalen Unternehmen aufgebaut", so Sébastien Cano, designierter CEO. „Ich freue mich darauf, eng mit unseren Kunden, Partnern und Teams zusammenzuarbeiten. Unser Ziel ist klar: Wir beschleunigen unsere Produkt-Roadmap und stellen sicher, dass jedes Teammitglied in einer KI-gestützten Arbeitswelt den maximalen Nutzen aus unserer Plattform zieht."

Über LumApps

LumApps AI ist der zentrale Hub, der Menschen, Tools und Wissen in einer intelligenten Employee Experience verbindet. Statt KI als isoliertes Werkzeug zu betreiben, orchestriert die Plattform KI-Agenten direkt im täglichen Arbeitsfluss. Durch gezielte Micro-Apps übernehmen diese Agenten administrative Routineaufgaben und machen abstrakte Technologie im Alltag produktiv nutzbar.

Mit nativen Integrationen für Microsoft 365 und Google Workspace sichert LumApps AI über 10 Millionen Nutzenden weltweit eine messbar höhere Effizienz. Gartner® und Forrester® zeichnen die Plattform kontinuierlich als Leader aus und bestätigen damit die führende Rolle von LumApps bei der Evolution moderner Arbeitsplatz- und Intranet-Lösungen.

Weitere Informationen unter www.lumapps.com.

KONTAKT: press@lumapps.com 

Sébastien Cano, incoming CEO

LumApps Logo

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Umstrittene Kontakte der Linken bremsen Start von Sondierungen in Berlin

08.10.2026

Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.

Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.

Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.

Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.