Londian Wason, weltweit führender Anbieter von Kupferfolien, gibt Preisgestaltung für aufgestockten Börsengang bekannt

12.08.2026

NEW YORK, 12. August 2026 /PRNewswire/ -- LONDIAN WASON NEW ENERGY TECH INC. („Londian Wason" oder das „Unternehmen"), ein weltweit führendes Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsunternehmen für elektrolytische Kupferfolie, gab die Preisgestaltung für seinen aufgestockten Börsengang bekannt, bei dem rund 4,3 Millionen American Depositary Shares (ADS) zu einem öffentlichen Ausgabepreis von 22,00 US-Dollar pro ADS angeboten werden, was einem Bruttoerlös von insgesamt 94,3 Millionen US-Dollar entspricht. Darüber hinaus hat Londian Wason den Konsortialbanken eine 30-tägige Option eingeräumt, bis zu weitere rund 642.857 ADS von Londian Wason zum Erstemissionspreis abzüglich Emissionsrabatten und Provisionen zu erwerben.

Alle ADS werden von Londian Wason angeboten. Der Nettoerlös aus dem Angebot wird nach Abzug der Emissionsrabatte und -provisionen sowie sonstiger vom Unternehmen zu tragender Emissionskosten voraussichtlich bei rund 87,0 Millionen US-Dollar liegen, wobei die Ausübung der Option der Konsortialbanken zum Kauf zusätzlicher ADS nicht berücksichtigt ist.

Die ADS werden voraussichtlich am 12. August 2026 unter dem Tickersymbol „FOIL" an der New York Stock Exchange (NYSE) in den Handel aufgenommen. Der Abschluss der Emission wird voraussichtlich am 13. August 2026 erfolgen, vorbehaltlich der Erfüllung der üblichen Abschlussbedingungen.

Londian Wason beabsichtigt derzeit, den Nettoerlös aus dieser Emission in erster Linie zur Finanzierung der weltweiten Produktionserweiterung und der Modernisierung von Anlagen, für Forschung und Entwicklung im Bereich fortschrittlicher Technologien, zur Steigerung der Produktionseffizienz, zur Erweiterung des Produktportfolios und der Anwendungsbereiche sowie für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden.

Cantor fungiert als federführender Book-Running-Manager für die Emission. Huatai Securities, CMB International und US Tiger Securities fungieren als gemeinsame Book-Running-Manager. Fortune Securities, VC Brokerage und BOCOM International fungieren als Co-Manager.

Die Registrierungserklärungen zu diesen Wertpapieren wurden am 11. August 2026 von der Securities and Exchange Commission (SEC) für wirksam erklärt. Das Angebot erfolgt ausschließlich auf der Grundlage eines Prospekts. Ein Exemplar des endgültigen Prospekts kann, sobald verfügbar, angefordert werden bei: Cantor Fitzgerald & Co., Attention: Capital Markets, 110 East 59th Street, 6. Stock, New York, New York 10022 oder per E-Mail an prospectus@cantor.com. Exemplare können, sobald verfügbar, auch über EDGAR auf der Website der SEC unter www.sec.gov abgerufen werden.

Informationen zu Londian Wason

Laut Frost & Sullivan war Londian Wason 2025 gemessen am Absatzvolumen der weltweit größte Anbieter von Kupferfolie für Lithium-Ionen-Batterien („LiB") und hielt einen globalen Marktanteil von 7,6 %. 2025 lieferte das Unternehmen rund 111.985 Tonnen LiB-Kupferfolie und behielt damit das weltweit größte Jahresabsatzvolumen bei. Als Branchenführer auf dem globalen Markt für elektrolytische Kupferfolie hat Londian Wason einen hochwertigen und diversifizierten globalen Kundenstamm aufgebaut und beliefert weltweit führende Batterie- und Elektronikschaltkreishersteller wie LG Energy Solution, Panasonic Industrial Materials, SK On, Samsung SDI, ATL, CATL, BYD und Sunwoda.

Londian Wason war der erste Kupferfolienhersteller in China, der erfolgreich hochfeste LiB-Kupferfolie mit einer Stärke von 6 µm entwickelt hat, und weltweit der erste, der die Serienproduktion von 6-µm-Kupferfolie realisiert hat. Zudem ist das Unternehmen das erste in China, das erfolgreich ultradünne 4-µm-LiB-Kupferfolie entwickelt hat, und weltweit das erste, das in der Lage ist, hochfeste 4-µm-LiB-Kupferfolie in Serie herzustellen. Londian Wason verfügt über die weltweit größte Auslegungskapazität: Zum 31. Dezember 2025 betrieb das Unternehmen sechs Produktionsstätten für elektrolytische Kupferfolie mit der weltweit größten Auslegungskapazität von etwa 180.500 Tonnen pro Jahr.

Im Geschäftsjahr 2025 erreichte der Umsatz des Unternehmens 10,942 Mrd. RMB (ca. 1,565 Mrd. US-Dollar), was ein deutliches Wachstum gegenüber den 8,762 Mrd. RMB im Geschäftsjahr 2024 darstellt. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2025 belief sich auf 20,315 Millionen RMB (ca. 2,905 Millionen US-Dollar), während das bereinigte EBITDA 868,851 Millionen RMB (ca. 124,244 Millionen US-Dollar) erreichte. Im Bereich Forschung und Entwicklung verfügte das Unternehmen zum 31. Dezember 2025 über ein engagiertes F&E-Team von 428 Fachkräften und hielt 634 eingetragene Patente sowie 168 anhängige Patentanmeldungen in China. Außerdem beschäftigt das Unternehmen rund 728 Kernmitarbeiter in der Fertigung mit durchschnittlich mehr als 10 Jahren Branchenerfahrung.

 

 

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.