BERLIN, Oct. 19, 2026 /PRNewswire/ -- Linker Vision announced a new ESG AI agent designed to help urban planners evaluate sustainability initiatives and make more informed decisions. By combining environmental predictions with AI reasoning, the agent assesses urban heat and shade coverage to guide tree planting and greenery management, supporting cities' climate adaptation goals.
Turning sustainability goals into practical decisions
Linker Vision is working with MVRDV, the Dutch architecture and urban design firm, to explore how AI can help cities assess potential interventions before making changes in the real world. MVRDV contributed scientific data, shaped the evaluation criteria the agent uses to assess planning options, and tested the ESG agent during development.
An initial application focuses on urban forests. Linker Vision is collaborating with MVRDV on a digital twin that supports predictions of urban heat island effects and shade coverage. In the pilot, the agent identifies heat hotspots, selects suitable tree species and simulates the results, projecting that shade coverage could rise from 15.7% to more than 50% within 15 years.
Building on this pilot, the approach allows a shared digital twin to support multiple planning needs, including climate adaptation and disaster resilience. Urban forest planning is available today, and going forward, the city digital twin is designed to serve as a common foundation that government agencies can build on for additional applications, such as analyzing pedestrian flows and preparing venues for major sporting events.
How it works
The workflow combines a digital twin built using 3D Gaussian Splatting with NVIDIA accelerated computing and AI technologies. NVIDIA Omniverse libraries and OpenUSD have been implemented to unify city, tree and environmental data into a single scene, while NVIDIA Nemotron reasoning models let users run planting scenarios and optimize shade through natural language. NVIDIA Metropolis Blueprint for video search and summarization (VSS) and Cosmos open world foundation model help interpret video and understand real-world conditions.
In practice, a planner asks the agent where new trees would best reduce street-level heat. The agent tests planting options and simulates shade and temperature over a 15-year timespan in minutes, and planners review the recommended plan before an urban heat hotspot project moves forward.
Designing for future generations
"Every decision about a city shapes how future generations will live," said Paul Shieh, founder and CEO of Linker Vision. "By connecting real-world understanding with simulation and AI reasoning, we want to help cities explore what is possible and make better choices for people and the planet."
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.