Invest SEOUL Joins the World Association of Investment Promotion Agencies (WAIPA)

29.06.2026

- Establishing its standing as a global investment promotion agency and accelerating international visibility

SEOUL, South Korea, June 30, 2026 /PRNewswire/ -- The Invest SEOUL has officially joined the World Association of Investment Promotion Agencies (WAIPA) as a full member.

WAIPA is an international organization established to foster cooperation among investment promotion agencies (IPAs) worldwide and to promote foreign direct investment (FDI). It comprises approximately 170 member IPAs from some 130 countries.

With its admission as a full member of WAIPA, the Invest Seoul is now able to participate officially in WAIPA's General Assembly and a wide range of international events. Through these platforms, the Invest Seoul will be positioned to directly showcase Seoul's investment environment and successful FDI cases to global IPAs, multinational corporations, and international organizations. In addition, the Invest Seoul will gain access to WAIPA's database of best practices in investment promotion at both the city and national levels, and will be able to conduct reference checks and investor matching through local IPAs during the investor identification process enabling more effective investment — promotion activities.

By featuring and promoting Seoul's best practices in WAIPA's publications and official communication channels, the Invest Seoul aims to effectively showcase Seoul's competitiveness to global investment promotion agencies and investors, thereby raising the international profile of the Invest Seoul and enhancing the value of Seoul's city brand.

Invest SEOUL plans to participate in WAIPA's flagship annual event, the World Investment Conference (WIC), to expand exchanges with government officials, investment promotion agencies, global corporations, and international organizations from around the world.

This year's conference, marking WAIPA's 30th anniversary, will be held in Geneva, Switzerland in November, where participants will discuss shifts in the global investment landscape and ways to promote sustainable investment.

Leveraging the network of fellow member agencies, Invest SEOUL intends to broaden opportunities to promote Seoul's sector-specific investment strategies and the city's overall appeal as an investment destination, while actively pursuing joint global investment promotion initiatives.

Jihyung Lee, CEO of the Invest SEOUL, stated, "Invest Seoul has joined WAIPA to strengthen our global presence and build strong partnerships with member agencies." He added, "Seoul is powered by future strategic industries AI, robotics, biotechnology, quantum computing and Creative Industries as our key growth engines. We look forward to opening new avenues for sustainable investment cooperation and welcome you to Seoul as our valued friends and partners."

Cision View original content:https://www.prnewswire.co.uk/news-releases/invest-seoul-joins-the-world-association-of-investment-promotion-agencies-waipa-302813253.html

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.