LOS ANGELES, 11. August 2026 /PRNewswire/ -- Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat heute aktualisierte Leitlinien veröffentlicht, um den Mitgliedern der globalen Internet-Community zu helfen, die potenziellen Auswirkungen der für den 11. Oktober 2026 geplanten Erneuerung des obersten kryptografischen Hauptschlüssels (Root Zone Key Signing, KSK) besser zu verstehen. Der Leitfaden Was Sie während des Root-KSK-Rollovers erwarten können beschreibt die möglichen Auswirkungen auf Resolver, die die DNS-Sicherheitserweiterungen validieren, welche Probleme betroffene Nutzer möglicherweise erleben und wie Resolver-Betreiber Fehler erkennen und beheben können.

Finden Sie hier die interaktive Multichannel-Pressemitteilung in vollem Umfang: https://www.multivu.com/icann/9384251-en-icann-guidance-to-prepare-for-october-2026-root-ksk-rollover
Der Leitfaden, der in allen sechs Sprachen der Vereinten Nationen sowie in Portugiesisch verfügbar ist, stützt sich auf die Erfahrungen aus der Jahreswende 2018 und erläutert, was Betreiber vor, während und nach der Jahreswende erwarten sollten. Er enthält Empfehlungen zur Vorbereitung der Systeme, erläutert die automatischen Aktualisierungen der Vertrauensanker, zeigt auf, wann manuelle Maßnahmen erforderlich sein können, und beantwortet häufig gestellte Fragen zum Betrieb.
Der Root-KSK ist der kryptografische Schlüssel, der die Root-Zone des Domain Name System (DNS) mittels DNSSEC sichert. Der regelmäßige Austausch dieses Schlüssels ist eine gängige Sicherheitsmaßnahme, die dazu beiträgt, die langfristige Sicherheit und Widerstandsfähigkeit des Namenssystems des Internets zu gewährleisten.
Am 11. Oktober 2026 wird der neue Root-KSK (KSK-2024) zum aktiven Schlüssel für die Signierung der Root-Zone.
Bei der Umstellung sollen die Auswirkungen für Internetnutzer und Organisationen, die die DNSSEC-Validierung ordnungsgemäß konfiguriert haben, so gering wie möglich gehalten werden. Organisationen, die DNSSEC-validierende rekursive Resolver betreiben, Anbieter von DNS-Software sowie Betreiber mit manuell konfigurierten Vertrauensankern sollten sicherstellen, dass ihre Systeme bis zum 11. Oktober entsprechend vorbereitet sind.
Die ICANN unterstützt die IT-Community durch aktuelle Dokumentationen, FAQs, Anleitungsvideos, Webinare, Fachvorträge und den direkten Austausch mit Netzbetreibern, Internetdienstanbietern, Regierungen und anderen Interessengruppen.
„Die Erneuerung des Root-KSK ist ein wichtiger Bestandteil der Aufrechterhaltung der Sicherheit und Resilienz des DNS", sagte Kim Davies, Vice President für IANA-Dienste und President von PTI. „Um den Erfolg des Austauschs zu gewährleisten, ist es unerlässlich, Organisationen dabei zu unterstützen, sich darauf vorzubereiten, ihre Systeme zu überprüfen und alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen." „Wir hoffen, dass wir durch klare Leitlinien und den Austausch mit der Fachgemeinschaft dazu beitragen können, die Vorbereitungen voranzutreiben."
Organisationen, die DNSSEC-validierende rekursive Resolver betreiben, sollten den Leitfaden, ihre Systemkonfigurationen überprüfen und alle erforderlichen Tests bis zum 11. Oktober 2026 abschließen. Der Leitfaden und weitere technische Ressourcen sind auf der ICANN-Webseite : Root Zone KSK Rollover sowie auf der IANA-Webseite verfügbar.
Informationen zu ICANN
Die Aufgabe von ICANN besteht darin, zu einem stabilen, sicheren und einheitlichen globalen Internet beizutragen. Um eine andere Person im Internet zu erreichen, müssen Sie auf Ihrem Computer oder einem anderen Gerät eine Adresse eingeben – einen Namen oder eine Nummer. Diese Adresse muss eindeutig sein, damit Computer wissen, wo sie einander finden können. ICANN hilft dabei, diese eindeutigen Kennungen weltweit zu koordinieren und zu unterstützen. ICANN wurde 1998 als gemeinnützige Körperschaft im öffentlichen Interesse mit einer Gemeinschaft von Beteiligten aus aller Welt gegründet.
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Mister Spex SE hat sich auf ihrer ordentlichen Hauptversammlung eine breite Rückendeckung der Anteilseigner für den eingeschlagenen Kurs gesichert. Rund 95 Prozent der abstimmenden Aktionärinnen und Aktionäre votierten für sämtliche Vorschläge der Verwaltung, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht. Die Versammlung fand virtuell statt, vertreten waren dabei rund 68 Prozent des Grundkapitals des nach eigenen Angaben zu den führenden Optikern in Deutschland zählenden Unternehmens.
Vor den Abstimmungen präsentierten CEO Tobias Krauss und CFO Benjamin von Schenck die Geschäftsentwicklung des Jahres 2025 sowie das strategische Zielbild von Mister Spex. Das Management skizzierte, wie der Optiker die Grundlagen für nachhaltiges, profitables Wachstum legen will. Im Zentrum steht eine schlankere und effizientere Organisationsstruktur, mit der das Unternehmen seine Position im Wettbewerb stärken und seine Omnichannel-Ausrichtung weiterentwickeln möchte.
Im Zuge der Hauptversammlung entlasteten die Aktionäre die im Geschäftsjahr 2025 amtierenden Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat. Zudem bestellten sie die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erneut zum Abschluss- und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026. Damit bleibt der bestehende Prüfungsrahmen unverändert, was als Signal für Kontinuität in der Finanzberichterstattung gewertet werden kann.
Auf der Personalseite kam es zu einer Neubesetzung im Aufsichtsrat: Die Hauptversammlung wählte Dr. Michael Ahrens in das Kontrollgremium. Er folgt auf Pietro Luigi Longo, dessen Amtszeit mit Ablauf der Versammlung endete. Ahrens bringt langjährige Erfahrung in den Bereichen Omnichannel-Handel, Digitalisierung und Unternehmensführung ein. Parallel dazu bestätigten die Aktionäre Nicole Srock.Stanley als Mitglied des Aufsichtsrats und unterstreichen damit den eingeschlagenen Kurs in der Besetzung des Kontrollgremiums.