Gravity Game Unite startet den 2. offenen Beta-Test für das PC-MMORPG Ragnarok Zero: Global

07.07.2026

KUALA LUMPUR, Malaysia, 7. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Gravity Game Unite (GGU), die malaysische Tochtergesellschaft des weltweit tätigen Spieleunternehmens Gravity, hat den 2. offenen Beta-Test (OBT2) für das PC-MMORPG Ragnarok Zero: Global offiziell gestartet.

2nd Open Beta Test for PC MMORPG Ragnarok Zero: Global

Der zweite OBT läuft vom 7. Juli 2026 um 9:00 AM bis zum 15. Juli 2026 um 7:59 AM (malaysische Zeit) und steht Spielern in Südostasien, Europa und Ozeanien zur Verfügung. Dieser Test baut auf dem Feedback aus dem ersten OBT auf und enthält bemerkenswerte Verbesserungen hinsichtlich der inhaltlichen Qualität, der Lokalisierung und der Servicestabilität.

In dieser Phase können die Spieler mehrere wichtige neue Funktionen testen, darunter:

  • Get Poring: Ein bezauberndes, vernetztes Spiel, in dem die Spieler einzigartige Porings sammeln und großziehen können, die sie als Begleiter in Ragnarok Zero: Global übertragen können.
  • RO Factory: Das erste System für nutzergenerierte Inhalte (User-Generated Content, UGC) in der Geschichte von Ragnarok, das es den Spielern ermöglicht, individuelle kosmetische Fußabdrücke zu erstellen und diese mit der weltweiten Community zu teilen.
  • MVP Raid: Spannende partybasierte Raids gegen mächtige MVP-Bosse, bei denen wertvolle Beute und questgebundene Belohnungen winken.

Get Poring stößt weiterhin auf großes Interesse; das Spiel verzeichnet eine hohe Anzahl an Anfragen von Spielern, die gespannt darauf sind, das neue Erlebnis mit Begleittieren zu entdecken. Auch für RO Factory gab es eine extrem starke Nachfrage, sodass die ursprüngliche Teilnehmerkapazität von 100 Plätzen fast unmittelbar nach Beginn der Anmeldephase erreicht war. Gravity Game Unite arbeitet derzeit intensiv daran, so schnell wie möglich weitere Plätze freizugeben, um der überwältigenden Resonanz gerecht zu werden.

Zur Feier des 2. OBT wurden zudem verschiedene Gemeinschaftsveranstaltungen vorbereitet:

  • Schließen Sie die Vorregistrierung für beide Spiele ab, um ein Rare Poring Egg in Get Poring zu erhalten.
  • Erreichen Sie während des 2. OBT die maximale Stufe, um einen Valhalla Pass zu erhalten, mit dem Sie Ihre aufgezogenen Porings in die Welt von Ragnarok Zero: Global übertragen können.
  • Tägliche Anwesenheitskontrollen auf der 2. OBT-Website, für die täglich 20.000 kostenlose Kafra Points vergeben werden.
  • Belohnungen für Level-Meilensteine, darunter Wings of Fly und Gegenstände zur Unterstützung des Spielfortschritts.
  • Im Rahmen einer Aktion zur Fehlermeldung erhalten Sie für gültige Meldungen mit Screenshots eine Infinite Wings of Fly Box.
  • Weitere Aktivitäten wie Stichprobenkontrollen in sozialen Netzwerken und Umfragen in der Community.

Spieler können sofort teilnehmen, indem sie sich auf der offiziellen Website registrieren und den PC-Client herunterladen. Die Vorregistrierung für das Spiel ist ebenfalls möglich.

Offizielle Links:

Gravity Game Unite Logo

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Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2926713/GGU_Logo.jpg

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.