Inaugural competition will connect emerging AI life sciences platforms with validation expertise, investors, and ecosystem partners during JPM Week
PISCATAWAY, N.J. and SANTA CLARA, Calif., Oct. 8, 2026/PRNewswire/ -- GenScript Biotech Corporation today announced the GenScript and NVIDIA Life Sciences Startup PitchFest, a global competition for startups applying artificial intelligence to therapeutic discovery and life sciences. The program brings together GenScript's wet lab validation and data generation capabilities and NVIDIA's accelerated computing platforms and startup ecosystem to help selected companies advance AI-driven platforms toward biological proof, investor engagement, and industry visibility.

Up to six finalists will be selected for a GenScript-hosted pitch event during JPM Week in January before a panel of judges. The winning company will receive GenScript wet lab data credits and Brev credits from NVIDIA to support its development efforts. Applications opened today, and finalists will be confirmed in December.
AI is making therapeutic discovery more expansive than ever, giving scientists new ways to generate hypotheses, identify targets, and design candidates at unprecedented speed. The PitchFest is designed to channel that momentum by connecting emerging AI drug discovery and life science companies with investors, technology leaders, and partners focused on turning computational predictions into biological proof. The competition will feature startups developing technologies such as AI-driven antibody and protein design, as well as technologies that accelerate the design-build-test-learn cycle.
"To harness the true potential of AI in life sciences, we must build an ecosystem where world-class computation meets trusted, scalable biological validation," said Ray Chen, President of GenScript Life Science Group. "Success in this space requires a connected pathway that brings together data, experimental evidence, and investment to help innovators move with confidence from computational promise to therapeutic progress. PitchFest gives digital biology startups integrated support to rapidly test their models, generate evidence, and accelerate breakthrough therapies."
Through the competition, GenScript will contribute sequence-to-data capabilities and experimental validation expertise, while NVIDIA will provide access to NVIDIA Inception, its free program that helps startups build, scale, and connect across the NVIDIA platform and ecosystem. Together, GenScript and NVIDIA will help selected startups move from promising AI-driven concepts toward stronger biological evidence, investor readiness, and potential partnerships.
Finalists will also be invited to GenScript's Biotech Global Forum, where they can engage with biotechnology executives, strategic partners, and industry leaders focused on the future of AI-enabled discovery.
Additional details on judging criteria, speakers, and investor participation will be announced in the coming weeks as the program helps AI-driven life science startups generate evidence, build industry relationships, and accelerate their own commercialization journeys.
About GenScript Biotech Corporation
Founded in 2002 in New Jersey, GenScript Biotech Corporation accelerates innovation in biotech and healthcare by providing researchers and companies with the building blocks needed to develop groundbreaking treatments and products. As a cornerstone of the global life science ecosystem, GenScript actively collaborates with a diverse network of partners – from academic institutions to industry leaders – to co-create cutting-edge solutions that redefine service excellence. Guided by its mission to Make People and Nature Healthier Through Biotechnology, GenScript has become a trusted global partner with a team of 6,100+ employees, supporting over 200,000 customers across 100+ countries and regions, including the world's Top 20 pharma companies. For more information: www.genscript.com.
Media Contacts:
Kate Grusich, GenScript Biotech Corporation
Katherina.Grusich@genscript.com

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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.