GUANGZHOU, China, 10. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Laut dem von der GAC Group veröffentlichten Produktions- und Absatzbericht für Juni belief sich der Gesamtfahrzeugabsatz der GAC Group im ersten Halbjahr auf 773 100 Einheiten, was einem Anstieg von 2,35 % gegenüber dem Vorjahr entspricht; Energiesparfahrzeuge sowie Fahrzeuge mit alternativen Antrieben machten 62,82 % des Gesamtabsatzes aus.

Angetrieben durch den „Panyu Action"-Plan stieg der Absatz der Eigenmarken von GAC im ersten Halbjahr auf 346 000 Einheiten, was einem Anstieg von 35,69 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Im Juli wird die Gesamtproduktion von GAC voraussichtlich die Marke von 30 Millionen Einheiten überschreiten und damit einen neuen Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens in großem Maßstab setzen.
Die Auslandsmärkte entwickelten sich zum am schnellsten wachsenden Segment von GAC: Von Januar bis Juni erreichten die Exporte der Eigenmarken 121 500 Einheiten, was einem Anstieg von 132 % entspricht.
Im ersten Halbjahr verzeichnete GAC ein konzentriertes Absatzwachstum auf den Auslandsmärkten, bei gleichzeitig starkem Wachstum in fünf wichtigen Regionen – Amerika, Asien-Pazifik, der Nahe Osten, Afrika und Europa. In Mexiko gehörten der AION UT im B-Segment und der AION ES im C-Segment jeweils zu den drei meistverkauften Modellen auf dem Markt für reine Elektrofahrzeuge. In Bolivien wurden der GAC S7 und der AION UT zum meistverkauften Plug-in-Hybridmodell bzw. zum meistverkauften reinen Elektromodell des Jahres gekürt, während GAC auf dem lokalen Markt bereits seit mehreren Monaten in Folge den ersten Platz unter den chinesischen Pkw-Marken einnimmt. In Brasilien und Kolumbien stiegen die Verkaufszahlen von GAC im Juni gegenüber dem Vormonat um 1129 % bzw. 804 %, während Uruguay im Juni einen Anstieg von 254 % gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnete.
In der Region Asien-Pazifik erreichte der Marktanteil von GAC in mehreren Märkten neue Höchststände. In der Sonderverwaltungsregion Hongkong lag der Marktanteil von GAC bei Elektrofahrzeugen von Januar bis Mai bei über 11 %; in Thailand stiegen die Verkaufszahlen im Juni gegenüber dem Vormonat um 207 % und in Singapur legten sie um 77 % zu. Im Nahen Osten sowie in Afrika führte der EMZOOM im Mai den B-Segment-SUV-Markt im Libanon an, nachdem der regionale Absatz im Januar und Februar um 282 % gestiegen war, während die Verkaufszahlen in Äthiopien im Juni gegenüber dem Vormonat um 510 % zulegten.
In Europa hat GAC eine durchgängige Betriebsstruktur von der lokalen Produktion bis zum Vertrieb aufgebaut, ist mittlerweile in Italien, dem Vereinigten Königreich sowie Spanien vertreten und belegte im Juni in Griechenland den zweiten Platz unter den chinesischen Elektrofahrzeugmarken. Unterdessen lief die Produktion des AION UT im österreichischen KD-Werk an.
Mit Blick auf das zweite Halbjahr wird die GAC Group ihre gestärkte Produkt- und Systemkompetenz weiterhin nutzen, um einen Mobilitätsmehrwert zu schaffen, der die Erwartungen der Kunden übertrifft.
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.