HANGZHOU, China, 13. August 2026 /PRNewswire/ -- Die Farizon New Energy Commercial Vehicle Group veranstaltete in ihrem Werk in Ma'anshan eine Feier zum 10-jährigen Jubiläum, bei der die Mitarbeitenden vor Ort miterleben konnten, wie das 600.000ste Fahrzeug – ein Homtruck-Schwerlast-Lkw, der den EU-Vorschriften und den lokalen Anforderungen an den Flottenbetrieb entspricht – vom Band lief. Dieser Meilenstein festigt Farizons Position als weltweit erster Hersteller von Nutzfahrzeugen mit neuer Antriebstechnologie, der diese kumulierte Produktionsmarke erreicht hat.

Als Farizons Flaggschiff unter den elektrischen Fernverkehrs-Sattelzugmaschinen vereint der Homtruck die fortschrittlichste Kernsystemtechnologie der Marke, die speziell für den europäischen Logistikbetrieb entwickelt wurde. Ausgestattet mit einem 600-kWh-Akku, der eine Reichweite von 500 Kilometern ermöglicht, zwei Schnellladeanschlüssen und einer B10-Lebensdauer von 1,5 Millionen Kilometern verbessert der Lkw die betriebliche Effizienz, die Betriebskostenbilanz und die Sicherheit. Er setzt neue Branchenstandards beim Energieverbrauch und wird dazu beitragen, die Elektrifizierung von Schwerlast-Lkw in ganz Europa voranzutreiben. Der speziell auf die Anforderungen des europäischen Marktes zugeschnittene Homtruck wird in Kürze in Europa erhältlich sein.
Der Meilenstein von 600.000 Einheiten steht für zehn Jahre solides industrielles Wachstum und stärkt die globale Wettbewerbsposition von Farizon. Auch in Zukunft wird die Marke die weltweite Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen durch verbesserte Technologie und umfassenden, lokal angepassten Kundensupport vorantreiben.
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.
Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.
Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.
Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“