MÜNCHEN, 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Envision Energy, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich grüner Technologien, ist eine Partnerschaft mit ju:niz Energy eingegangen, um seine ersten Gen-8-BESS-Projekte in Deutschland mit einer Gesamtkapazität von 140,6 MWh zu realisieren. Die auf der Intersolar Europe in München angekündigte Zusammenarbeit markiert den strategischen Einstieg von Envisions Geschäftsbereich „Future Energy Systems" in einen der wichtigsten Speichermärkte Europas und legt den Grundstein für eine umfassendere Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen. Aufbauend auf diesem Meilenstein werden Envision und ju:niz weiterhin Möglichkeiten ausloten, um die Speicherinfrastruktur der nächsten Generation auszubauen und die Entwicklung flexiblerer, widerstandsfähigerer und zukunftsfähigerer Energiesysteme in ganz Deutschland und Europa zu unterstützen.
Die Partnerschaft umfasst zwei Projekte: S10, eine 88,4-MWh-Anlage in Baindt in Süddeutschland, und S15, eine 52,2-MWh-Anlage in Schöningen in Norddeutschland. Als führender Projektentwickler, Eigentümer und Betreiber ist ju:niz dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass die Projekte den Anforderungen des Marktes, der Aufsichtsbehörden, der Netzbetreiber und anderer Interessengruppen entsprechen, und gleichzeitig wichtige Meilensteine termingerecht und unter Einhaltung höchster Qualitätsstandards zu erreichen. Envision wird diese Bemühungen als einer der wichtigsten Technologiepartner unterstützen und dabei sein globales Know-how im Bereich KI-gestützter Zukunftsenergiesysteme nutzen, um eine integrierte Speicherlösung auf Basis seiner neuesten Gen-8-BESS-Plattform bereitzustellen, die sich durch eine Speicherdauer von vier Stunden, fortschrittliche Batterietechnologie und netzbildende Fähigkeiten auszeichnet. Die Projekte wurden konzipiert, um dem wachsenden Bedarf Deutschlands an einer flexiblen und zuverlässigen Energieinfrastruktur gerecht zu werden. Sie werden die Netzflexibilität verbessern, die Widerstandsfähigkeit des Systems stärken und eine stärkere Einbindung erneuerbarer Energien fördern. Gemeinsam bilden sie die Grundlage für eine umfassendere Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen, wobei weitere Möglichkeiten zur Ausweitung der Speicherinfrastruktur der nächsten Generation in ganz Deutschland und Europa erwartet werden.
Gestützt auf ein starkes ju:niz-Team mit fundierten Kenntnissen der regulatorischen und technischen Rahmenbedingungen in Deutschland und kombiniert mit der weltweiten Umsetzungserfahrung von Envision vereint die Zusammenarbeit technologische Reife, lokale Expertise und Umsetzungsfähigkeit auf Systemebene, um eine zuverlässige Umsetzung in einem hochkomplexen Markt zu gewährleisten. Die Projekte werden zudem als skalierbares Referenzbeispiel für den Einsatz von Speicheranlagen der nächsten Generation in ganz Europa dienen.
Henry Peng, Senior Vice President und President der Regionen EU und Lateinamerika bei Envision Energy, erklärte: „Diese Projekte stellen einen wichtigen Meilenstein für die Expansion von Envision in Deutschland und Europa dar. Da sie unterschiedliche regionale Netzbedingungen abdecken, zeigen sie, wie sich unsere integrierte Gen 8BESS-Plattform und unsere KI-gestützten Future Energy Systems an vielfältige Marktanforderungen anpassen können. Durch die Kombination fortschrittlicher Speichertechnologie mit netzbildenden Fähigkeiten konzentrieren wir uns darauf, Innovation in langfristigen Systemwert umzuwandeln und eine widerstandsfähigere Energiezukunft in ganz Europa zu fördern."
„Die Energiewende in Deutschland tritt in eine neue Phase ein, in der eine fortschrittliche Speicherinfrastruktur eine entscheidende Rolle bei der Integration erneuerbarer Energien und der Gewährleistung einer zuverlässigen Stromversorgung für Gemeinden und Unternehmen spielen wird", fügte Dr. Thomas Stephanblome, CEO von ju:niz, hinzu. „Wir freuen uns sehr, einen weiteren Partner in unser Lieferantennetzwerk aufzunehmen. Unsere gemeinsamen Projekte mit Envision spiegeln unser gemeinsames Bestreben wider, hochwertige Speicherinfrastruktur bereitzustellen, die auf die sich wandelnden Netzanforderungen in Deutschland zugeschnitten ist, und gleichzeitig einen übertragbaren Weg für Speicherlösungen in der gesamten Region zu etablieren."
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Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.
Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.
Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.
Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.