SHANGHAI, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Ein von der Shanghai Qiyao Technology Group Co., Ltd. vorangetriebener Vorschlag, die Kohlenstoffmineralisierung an Bord als dauerhafte Speichermöglichkeit zu nutzen, hat die grundsätzliche Unterstützung der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) erhalten, wodurch abgefangenes CO2 in stabile Mineralien für Baumaterialien umgewandelt werden kann.
Die beiden gemeinsamen Vorschläge, die von der Shanghai Qiyao Technology Group Co., Ltd. und ihren Partnern während der MEPC 84 eingereicht wurden, wurden von der Arbeitsgruppe der IMO positiv aufgenommen. In den Vorschlägen wird argumentiert, dass abgeschiedenes CO2 durch Mineralisierung in stabile Karbonate wie Kalziumkarbonat umgewandelt werden kann – eine dauerhafte Speicherung, bei der zudem verwertbare Baustoffe ohne CO₂-Verlagerung entstehen.
Herkömmliche OCCS-Verfahren basieren auf der geologischen Speicherung, die jedoch mit hohen Kosten und einer begrenzten Aufnahmeinfrastruktur verbunden ist. Die Mineralisierung bietet eine wirtschaftlich tragfähige Alternative, durch die CO2 von einer kostspieligen Belastung in eine wertvolle industrielle Ressource verwandelt wird.
„Wir betrachten diese Aufmerksamkeit seitens der IMO als einen wichtigen Schritt. „Durch die Schließung des Kreislaufs von der Abscheidung an Bord bis zur Mineralisierung an Land kann die Kohlenstoffbilanzierung für die Branche praktischer und wirtschaftlich attraktiver werden", sagte der Leiter des OCCS-Teams von Qiyao.
Ein Vorschlag (MEPC 84/7/18) erläutert die technischen und ökologischen Argumente dafür, dass die Mineralisierung einer dauerhaften Sequestrierung gleichwertig ist. Das andere Dokument (MEPC 84/INF.8) stützt sich auf das praxisnahe Demonstrationsprojekt von Qiyao und legt Daten über die gesamte Kette offen – von der Erfassung an Bord über den Transfer von flüssigem CO2 von Schiff zu Schiff bis hin zum Landtransport und der abschließenden Mineralisierung –, wodurch nachgewiesen wird, dass der Prozess rückverfolgbar, quantifizierbar und überprüfbar ist.
Die Shanghai Qiyao Technology Group Co., Ltd. hat bereits ein OCCS-System in voller Größe an Bord eines 14.000-TEU-Containerschiffs installiert und die weltweit erste Schiff-zu-Schiff-Übertragung von flüssigem CO2 zur Mineralisierung an Land durchgeführt. Das Unternehmen arbeitet mit globalen Partnern zusammen, um integrierte Lösungen für die ökologische Modernisierung und den ökologischen Wandel der weltweiten Schifffahrt bereitzustellen.
Über die Shanghai Qiyao Technology Group Co., Ltd.
Die Shanghai Qiyao Technology Group Co., Ltd. hat sich der Förderung der „Energieumstellung" und der „Umstellung auf kohlenstoffarme Technologien" in der globalen Schifffahrt verschrieben und Durchbrüche bei Schlüsseltechnologien erzielt, um die groß angelegte und industrielle Entwicklung ihrer Kernprodukte voranzutreiben. Das Unternehmen konzentriert sich auf fünf Geschäftsbereiche: Antriebssysteme mit umweltfreundlichen Kraftstoffen, integrierte Lösungen zur Energieeffizienz, Ausrüstung zum Schutz der Meeresumwelt, Kernprodukt im Bereich LNG und intelligente Schiffsgeräte. Diese Schlüsselprodukte eignen sich für verschiedene Hochseeschiffe und Spezialschiffstypen.

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Mister Spex SE hat sich auf ihrer ordentlichen Hauptversammlung eine breite Rückendeckung der Anteilseigner für den eingeschlagenen Kurs gesichert. Rund 95 Prozent der abstimmenden Aktionärinnen und Aktionäre votierten für sämtliche Vorschläge der Verwaltung, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht. Die Versammlung fand virtuell statt, vertreten waren dabei rund 68 Prozent des Grundkapitals des nach eigenen Angaben zu den führenden Optikern in Deutschland zählenden Unternehmens.
Vor den Abstimmungen präsentierten CEO Tobias Krauss und CFO Benjamin von Schenck die Geschäftsentwicklung des Jahres 2025 sowie das strategische Zielbild von Mister Spex. Das Management skizzierte, wie der Optiker die Grundlagen für nachhaltiges, profitables Wachstum legen will. Im Zentrum steht eine schlankere und effizientere Organisationsstruktur, mit der das Unternehmen seine Position im Wettbewerb stärken und seine Omnichannel-Ausrichtung weiterentwickeln möchte.
Im Zuge der Hauptversammlung entlasteten die Aktionäre die im Geschäftsjahr 2025 amtierenden Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat. Zudem bestellten sie die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erneut zum Abschluss- und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026. Damit bleibt der bestehende Prüfungsrahmen unverändert, was als Signal für Kontinuität in der Finanzberichterstattung gewertet werden kann.
Auf der Personalseite kam es zu einer Neubesetzung im Aufsichtsrat: Die Hauptversammlung wählte Dr. Michael Ahrens in das Kontrollgremium. Er folgt auf Pietro Luigi Longo, dessen Amtszeit mit Ablauf der Versammlung endete. Ahrens bringt langjährige Erfahrung in den Bereichen Omnichannel-Handel, Digitalisierung und Unternehmensführung ein. Parallel dazu bestätigten die Aktionäre Nicole Srock.Stanley als Mitglied des Aufsichtsrats und unterstreichen damit den eingeschlagenen Kurs in der Besetzung des Kontrollgremiums.