Die „JAPANESE NIGHT" in Cannes 2026 präsentiert neue japanische Filmprojekte, kulturelle Initiativen und den internationalen Dialog

17.06.2026

CANNES, Frankreich, und TOKIO, 17. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Das Organisationskomitee der „JAPANESE NIGHT" unter der Leitung von MEGUMI – Schauspielerin, Produzentin und Geschäftsführerin von KICKY Inc. – gab bekannt, dass sich mehr als 1.000 Fachleute aus der Filmindustrie, führende Persönlichkeiten aus dem Kulturbereich, Kreative und Medienvertreter zur „JAPANESE NIGHT" in Cannes 2026 versammelt hatten, die am 15. Mai während der Filmfestspiele von Cannes im legendären Hotel Martinez stattfand. Die Veranstaltung, die sich der Präsentation des Reichtums und der Vielfalt des japanischen Kinos und der japanischen Kultur vor einem weltweiten Publikum widmete, bot eine Plattform, um neue Werke vorzustellen, kreative Visionen auszutauschen sowie neue Geschäftsmöglichkeiten und internationale Partnerschaften für die weltweite Verbreitung japanischer Inhalte zu fördern.

Am nächsten Tag fand im Japan-Pavillon des Marche du Film das Symposium „JAPANESE NIGHT 2026" statt, bei dem Fachleute aus der Branche zusammenkamen, um über das Erbe, die aktuelle Lage und die internationale Zukunft des japanischen Kinos zu diskutieren.

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Vorträge von Filmemachern

Ein Highlight war der Vortrag zu „FUJIKO" unter der Regie von Taichi Kimura. Nach der Verleihung der Golden Mulberry und Black Dragon Awards beim Far East Film Festival wurde der vollendete Film dem internationalen Fachpublikum offiziell vorgestellt. Bei dieser Veranstaltung wurde zudem der internationale Trailer des Films vorgestellt – noch vor dessen Kinostart in Japan am 5. Juni.

Die neunjährige Yuno Nagao, die vom Filmemacher Takumi Saito als „das derzeit kreativste Talent Japans" vorgestellt wurde, präsentierte einen Teaser für ihren Debütfilm „LITA"; dabei fungierte sie als Regisseurin, Drehbuchautorin, Cutterin und Hauptdarstellerin.

An diesem Abend wurden außerdem neue Projekte vorgestellt, darunter ein Dokumentarfilm über Marika Matsumoto mit dem Titel „Tokyo Love? Story" und eine Verfilmung von „Jubaku Shojo Bagira-chan".

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JAPANESE NIGHT Symposium 2026: „Legacy & Actuality"

Unter dem Motto „Legacy & Actuality (Vermächtnis & Gegenwart)" führte der renommierte Filmemacher Xavier Dolan ein ausführliches Gespräch mit dem Produzenten Kenji Yamada. Sie setzten sich mit Dolans eigener kreativer Philosophie, dem fortgesetzten weltweiten Potenzial des japanischen Kinos und dem Wesen des filmischen Ausdrucks in der heutigen Gesellschaft auseinander.

Kulturprogramm & Networking-

Die Veranstaltung würdigte die japanische Kultur mit einem vielfältigen Live-Programm, darunter TRADMAN'S BONSAI, die sich stetig weiterentwickelnde Kunst des „Taishu Engeki" (Volkstheater) sowie ein DJ-Set von Mademoiselle Yulia. Darüber hinaus förderte es eine umfassende Vernetzung über globale Branchen hinweg und schuf so Geschäftsmöglichkeiten sowie grenzüberschreitende Partnerschaften zur Unterstützung der internationalen Expansion japanischer Kreativprojekte.

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Informationen zur JAPANESE NIGHT: https://kyodonewsprwire.jp/attach/202606040374-O1-Tb348q7T.pdf

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Bundesrat stärkt Apotheken mit neuen Befugnissen bei Prävention und Therapie

15.06.2026

Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.

Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.

Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.

Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.