BEIJING, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die vierte China International Supply Chain Expo (CISCE) hat ihren Ausstellungsbereich Healthy Life Chain eröffnet und zieht damit mehr als 100 führende Unternehmen aus drei Kernbereichen an: Medizintechnik, Lebensqualität sowie Wellness auf Basis traditioneller Verfahren. Gemeinsam bieten sie digitale und intelligente Gesundheitslösungen an, die den gesamten Lebenszyklus der Menschen abdecken.
Im Bereich der High-End-Medizintechnik stellen die globalen Marktführer GE Healthcare und Siemens Healthineers ihre umfassenden „China-for-China"-Fähigkeiten in Forschung, Entwicklung und Fertigung unter Beweis, während AstraZeneca eine KI-gestützte Plattform zur Wirkstoffforschung präsentiert. Auch chinesische Innovatoren stehen im Rampenlicht: BGI hat ein Grundmodell für das menschliche Genom vorgestellt; Longwood Valley präsentiert einen im Inland hergestellten orthopädischen Operationsroboter; und die internationale Pilotzone für Medizintourismus Hainan Boao Lecheng stellt ihr Fast-Track-Programm für Medizinprodukte vor. Chinesische und ausländische Medizintechnologien entwickeln sich parallel weiter und heben Präzisionsdiagnostik und -behandlung auf ein neues Niveau.
Im Bereich der Verbrauchergesundheit zeigen Procter & Gamble, L'Oréal, Panasonic und Starbucks, wie digitale Intelligenz und nachhaltige Praktiken in ihre Lieferketten integriert werden. KI verkürzt die Entwicklungszyklen für Kosmetikverpackungen. In intelligenten Lagern kommen Magnetschwebebänder und Roboter mit integrierter Intelligenz zum Einsatz. Starbucks verbindet seine Lieferkette direkt mit Kaffeefarmen in der Provinz Yunnan und schafft so eine lückenlose Rückverfolgbarkeit für nachhaltig angebaute Bohnen – vom Boden bis zur Tasse.
Unterdessen beschleunigen chinesische Marken für traditionelle chinesische Medizin (TCM) und traditionelle Wellness-Produkte ihre globale Expansion. Guangzhou Phar. Holdings baut industrielle Ökosysteme im Ausland auf, während Xin Bao Tang und Zhendong Pharmaceutical die gesamte Lieferkette für authentische Kräuter vertikal integrieren. Ebenfalls zu sehen: eine neue Welle KI-gestützter Diagnosetools, darunter intelligente Pulsmessgeräte und intelligente Moxibustionsgeräte. Diese Innovationen schlagen eine Brücke zwischen östlicher und westlicher Medizin – sie digitalisieren traditionelle Praktiken, um sie für globale Märkte messbarer, reproduzierbarer und skalierbarer zu machen.
Darüber hinaus präsentiert China State Construction seine umweltfreundlichen und intelligenten Bautechnologien, darunter einen kohlenstoffarmen temporären Pavillon, der vorgefertigt und in nur 128 Tagen montiert wurde. Das Bauwerk verbindet umweltfreundliche Baumaterialien mit intelligenten Energieüberwachungssystemen und setzt damit Maßstäbe für eine gesunde und nachhaltige gebaute Umwelt.
Von der Schwangerschaftsvorsorge bis zum gesunden Altern präsentiert die Healthy Life Chain ein umfassendes Gesundheitsökosystem. Mit dem lokalen Engagement multinationaler Unternehmen, den technologischen Innovationen einheimischer Marken, der digitalen Wiederbelebung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und intelligentem, umweltfreundlichem Wohnen verbindet sie die globale Gesundheitsversorgungskette und bietet praktische, alltagstaugliche Gesundheitslösungen für Menschen in jeder Lebensphase.
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.