TAMPA, Fla., 6. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Depot Connect International (DCI), ein weltweit führender Anbieter von Tankcontainer-Dienstleistungen und Logistiklösungen, gab heute die Ernennung von Stan Kolev, CPA, CMA, zum Finanzvorstand bekannt. Kolev verfügt über mehr als 25 Jahre Führungserfahrung in den Bereichen Finanzen und Rechnungswesen sowie über umfassende Fachkenntnisse und einen besonderen Schwerpunkt auf Private-Equity-gestützte Wachstumsstrategien und Industriedienstleistungen.

Kolev wechselt zu DCI nach einer erfolgreichen Tätigkeit als CFO bei ITS Logistics, einem führenden Third-Party-Logistikdienstleister mit einem Umsatz von über 1,3 Mrd. US-Dollar, wo er bis zum kürzlich erfolgten Verkauf des Unternehmens an einen strategischen Käufer als CFO tätig war. Zuvor war er als CFO bei Industrial Service Solutions tätig, einem führenden MRO-Anbieter, wo er eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung einer erfolgreichen „Buy-and-Build"-Strategie spielte, durch die das Unternehmen von einem Jahresumsatz von unter 300 Mio. US-Dollar auf über 550 Mio. US-Dollar wuchs, was schließlich in einem erfolgreichen Verkauf an einen neuen Private-Equity-Investor gipfelte.
In seiner neuen Funktion wird Kolev die globale Finanzstrategie von DCI leiten, einschließlich Finanzberichterstattung, Treasury und M&A-Integration.
„Stans umfassende Erfahrung im Bereich Private Equity und seine Erfolge beim Ausbau komplexer Industrieplattformen machen ihn zur idealen Führungskraft für unseren Finanzbereich", sagte Christopher Synek, CEO von Depot Connect International. „Seine Fähigkeit, komplexe Sachverhalte zu durchschauen und den Shareholder Value zu steigern, wird entscheidend sein, wenn DCI in die nächste Wachstumsphase eintritt. Wir freuen uns sehr, ihn im Führungsteam willkommen zu heißen."
Kolev verfügt über einen Master of Science in Rechnungswesen und Steuerwesen der Florida Gulf Coast University sowie einen Master of Science in Finanzwesen der Wirtschaftsuniversität Varna in Bulgarien. Er ist sowohl Wirtschaftsprüfer (CPA) als auch zertifizierter Management-Accountant (CMA).
„Ich freue mich sehr, zu einem so entscheidenden Zeitpunkt in der Wachstumsentwicklung von DCI zum Unternehmen zu stoßen", sagte Kolev. „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Chris und dem gesamten Team den Ruf von DCI für operative Exzellenz weiter auszubauen und zusätzlichen Mehrwert für unsere Kunden und Stakeholder zu schaffen."
Über Depot Connect International
Depot Connect International ist ein führender Anbieter von Tankdienstleistungen und bietet ein umfassendes Leistungsspektrum für Tankcontainer, darunter Reinigung, Reparaturen, Wartung, Transport und Lagerung. Mit seinem Bekenntnis zu Spitzenleistungen ist DCI bestrebt, den sich wandelnden Bedürfnissen seiner Kunden gerecht zu werden und seine Präsenz in Schlüsselmärkten auszubauen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.depotconnect.com/.
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.