Dieser Meilenstein spiegelt das beschleunigte internationale Wachstum wider und verschafft Pharmaunternehmen, akademischen Forschern, Gesundheitsdienstleistern und Health-Tech-Innovatoren Zugang zu zuverlässigen, aktuellen, klinisch aussagekräftigen und weltweit repräsentativen Daten aus der Praxis.
CAMBRIDGE, Massachusetts, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- TriNetX, das weltweit führende Netzwerk für föderierte Gesundheitsdaten, gab heute bekannt, dass sein TriNetX LIVE™-Netzwerk die Marke von 300 Millionen Patienten überschritten hat. Es handelt sich dabei um eine einzige, föderierte Quelle für EHR-native Daten aus der Praxis, die mehr als 240 Gesundheitsorganisationen und über 13 000 Standorte weltweit umfasst. Dieser Meilenstein erweitert die Evidenzbasis für fundierte Entscheidungen, die Organisationen zur Verbesserung der Patientenversorgung nutzen können.

Daten aus der Praxis waren in der Vergangenheit fragmentiert. Teams in der Wirkstoffforschung nutzen eine Quelle, Teams für die Studienplanung eine andere und Teams für die Sicherheitsüberwachung nach der Markteinführung wieder eine andere, wobei jede Übergabe Zeit kostet und zu Inkonsistenzen führt. Ein einziges, harmonisiertes Netzwerk mit 300 Millionen Patienten unterstützt jede Phase – von der Hypothesenbildung und Zielidentifizierung in der frühen Wirkstoffforschung bis hin zur Patientenrekrutierung, der vergleichenden Wirksamkeitsbewertung, der Indikationserweiterung und der Pharmakovigilanz nach der Markteinführung.
„300 Millionen sind ein Meilenstein, kein Endziel", sagte Steve Lethbridge, Bereichsleiter auf Senior-Ebene für globale Partnerschaften im Gesundheitswesen bei TriNetX. „Was ein Netzwerk mit 300 Millionen Patienten ermöglicht, ist wichtiger als die Zahl an sich. Überall dort im Gesundheitswesen, wo Entscheidungen getroffen werden, die sich auf die Behandlungsergebnisse der Patienten auswirken, hängt der Unterschied zwischen einer fundierten Entscheidung und einer bloßen Vermutung davon ab, ob die Daten vertrauenswürdig, aktuell, klinisch aussagekräftig und global repräsentativ sind. Genau das bietet dieses Netzwerk."
Das stärkste Wachstum des Netzwerks findet außerhalb der USA statt. Von den rund 52 Millionen Patienten, die zwischen April 2025 und April 2026 hinzukamen, entfiel der Großteil auf internationale Märkte. Das Netzwerk umfasst mittlerweile 186 Millionen Patienten in den USA, 72 Millionen in der EMEA-Region, 23 Millionen in Lateinamerika und 21 Millionen in APAC.
Diese internationale Reichweite ist kein Zufall. Sie ist in der Funktionsweise des Netzwerks fest verankert. Anstelle aggregierter Auszüge, die von einem Zwischenanbieter neu aufbereitet werden, ist das TriNetX LIVE™-Netzwerk live und bidirektional: Die Daten fließen kontinuierlich aus den EHR-Systemen der teilnehmenden Gesundheitsorganisationen, werden nahezu in Echtzeit aktualisiert, und der vollständige klinische Kontext bleibt erhalten.
Fordern Sie eine Demo an, um zu erfahren, wie das TriNetX LIVE™-Netzwerk Ihrem Unternehmen dabei helfen kann, Daten aus der Praxis in Evidenz für fundierte Entscheidungen umzuwandeln.
Informationen zu TriNetX, LLC
TriNetX ist The Global Truth Engine for Better Human Health™ und hilft Organisationen zu verstehen, was in der Patientenversorgung wirklich passiert. Wir verbinden Gesundheitssysteme, Forscher und Unternehmen weltweit mit Patientendaten aus der Praxis, damit sie fundiertere Entscheidungen treffen können – basierend auf der Realität und nicht auf Annahmen.
Die Daten stammen direkt von über 13 000 Einrichtungen des Gesundheitswesens in mehr als 20 Ländern und verbleiben innerhalb dieser Einrichtungen, um Genauigkeit, Datenschutz und Vertrauen zu gewährleisten. TriNetX kombiniert diese Daten mit wissenschaftlichem Fachwissen und Technologie, um Kunden dabei zu helfen, bessere Fragen zu stellen, Ergebnisse zu interpretieren und mit Zuversicht weiterzugehen.
Weitere Informationen finden Sie auf www.trinetx.com oder folgen Sie TriNetX auch auf LinkedIn.
Medienkontakt
TriNetX
Karen Tunks
E-Mail: Karen.Tunks@TriNetX.com
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Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.
SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.
In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.
Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.