ABU DHABI, VAE, 23. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Das Gesundheitsministerium von Abu Dhabi (Department of Health – Abu Dhabi, DoH), die Aufsichtsbehörde für den Gesundheitssektor in Abu Dhabi, und Sanofi, ein weltweit führendes Biopharma- und Impfstoffunternehmen, haben eine Absichtserklärung unterzeichnet und beabsichtigen den Abschluss einer Vereinbarung, um ihre Partnerschaft im Bereich der Impfstoffinnovation voranzutreiben und gemeinsam die Einrichtung eines Impfstoffinnovationszentrums in Abu Dhabi zu prüfen. Die Zusammenarbeit würde die Kompetenzen in den Bereichen KI-gestützte Impfstoffforschung, mRNA-Forschung, klinische Entwicklung und Herstellung stärken und die regionale sowie globale Vorsorge für künftige Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit unterstützen.

Die Zusammenarbeit, die im Rahmen des HELM-Clusters (Health, Endurance, Longevity, and Medicine) in Abu Dhabi erfolgt, zielt darauf ab, wissenschaftliche Forschung, klinische Infrastruktur, akademisches Fachwissen, förderliche Rahmenbedingungen und fortschrittliche Fertigungstechnologien in einem einzigen Ökosystem zu vereinen.
I. E. Dr. Noura Al Ghaithi, Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, erklärte: „Durch unsere Partnerschaft mit Sanofi vereinen wir künstliche Intelligenz, wissenschaftliche Forschung, klinisches Fachwissen, fortschrittliche Fertigungsverfahren und förderliche regulatorische Rahmenbedingungen in einem einzigen Ökosystem, das entwickelt wurde, um den Weg von der Entdeckung bis zur Umsetzung zu beschleunigen. Diese Partnerschaft spiegelt das Engagement Abu Dhabis wider, ein Umfeld zu schaffen, in dem Innovatoren Lösungen entwickeln, testen und skalieren können, die die Lebensqualität verbessern, die Vorsorge stärken und die Gesundheitsergebnisse für Gemeinschaften auf der ganzen Welt verbessern."
Baptiste de Clarens, Leiter des Geschäftsbereichs Impfstoffe für die Region Greater Gulf bei Sanofi, erklärte: „Wir sind stolz darauf, unsere Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium zu vertiefen. Die Impfstoffinnovation wird heute durch künstliche Intelligenz, durch Fortschritte in der mRNA-Forschung und durch neue Modelle, die Forschung, Entwicklung und Herstellung miteinander verbinden, neu geprägt. Wir freuen uns darauf, zu untersuchen, wie diese Kompetenzen gebündelt werden können, um den Weg von der Entdeckung bis zum Patienten zu beschleunigen."
Das geplante Impfstoff-Innovationszentrum soll Abu Dhabis Beitrag zur globalen Gesundheitssicherheit stärken und gleichzeitig die Förderung lokaler wissenschaftlicher Talente, fortschrittlicher Fertigungskapazitäten sowie von Impfstoffinnovationen der nächsten Generation unterstützen. Durch die Förderung der Forschung, Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen in der Region wird das Zentrum dazu beitragen, den Zugang zu modernen Impfstoffen zu erweitern und die Vorsorge für künftige Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu stärken.
Die Ankündigung ist Teil der Teilnahme Abu Dhabis an der BIO International Convention 2026, auf der das Emirat sein intelligentes Ökosystem im Bereich der Lebenswissenschaften sowie seine Partnerschaften in den Bereichen Genomik, Genbearbeitung, KI-gestützte Gesundheitsinnovationen, fortschrittliche Therapeutika und seltene Krankheiten vorstellt.
Ein wesentlicher Faktor für das intelligente Life-Sciences-Ökosystem der Emirate ist das HELM-Cluster (Health, Endurance, Longevity and Medicine) in Abu Dhabi, das Forschung, Investitionen, Kommerzialisierung und die Umsetzung im Gesundheitswesen in einem einzigen Ökosystem miteinander verbindet.
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Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.
SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.
In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.
Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.