TYSONS CORNER, Virginia, 2. September 2026 /PRNewswire/ -- Cellebrite (Nasdaq: CLBT), ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützten digitalen Ermittlungs- und Aufklärungslösungen für den öffentlichen und privaten Sektor, gab heute bekannt, dass seine Tochtergesellschaft Cellebrite Federal Solutions, Inc. (CFSI) die Zertifizierung für die fortgeschrittene Stufe 2 der Cybersecurity Maturity Model Certification (CMMC) erhalten hat, die auf einer unabhängigen Bewertung durch eine zertifizierte externe Bewertungsorganisation (C3PAO) beruht.
CMMC Level 2 ist eine fortgeschrittene Cybersicherheitsstufe im Rahmenwerk des US-Kriegsministeriums (DoW), die für Auftragnehmer vorgesehen ist, die mit kontrollierten, nicht klassifizierten Informationen (Controlled Unclassified Information, CUI) des DoW umgehen. Die Erfüllung des CMMC-Standards der Stufe 2 umfasst sowohl die erforderlichen technischen Schutzmaßnahmen als auch Richtlinien, Verfahren, Dokumentation und nachweisbare betriebliche Reife, deren Vorliegen von einem unabhängigen externen Prüfer bestätigt wird. CFSI erhielt die Zertifizierung durch die Umsetzung und Dokumentation von 110 Sicherheitsmaßnahmen in 14 Kontrollfamilien, darunter Zugriffskontrolle, Reaktion auf Sicherheitsvorfälle, Risikomanagement, System- und Kommunikationsschutz sowie Prüfung und Rechenschaftspflicht.
„Die Zertifizierung nach CMMC-Stufe 2 ist ein bedeutender Meilenstein für CFSI und ein weiteres klares Zeichen für unsere Kunden und Partner auf Bundesebene, dass der Schutz ihrer sensibelsten Informationen oberste Priorität hat", sagte Philip O'Reilly, Bereichsleiter auf Seniorebene, Leiter des Geschäftsbetriebs und Leiter der Strategie für Bundesbehörden bei Cellebrite Federal Solutions. „Diese unabhängige Bestätigung durch Dritte unterstreicht zusammen mit unserer kürzlich erteilten FedRAMP-High-Zulassung unser fortwährendes Bestreben, die Zusammenarbeit mit der Bundesregierung vertrauensvoll, sicher und verantwortungsvoll zu gestalten. Da das Kriegsministerium die gesamte Branche auf eine obligatorische Bewertung durch unabhängige Dritte umstellt, ist CFSI stolz darauf, hier eine Vorreiterrolle einzunehmen und zu den obersten 3 % der Organisationen zu gehören, die den Standard erfüllt haben."
CMMC Level 2 hat sich von einem Standard auf Grundlage einer Selbsterklärung zu einer verbindlichen Anforderung entwickelt, die entlang der gesamten Lieferkette des DoW von unabhängigen Dritten geprüft wird. Die frühzeitige Zertifizierung von CFSI beseitigt eine Zugangshürde für die Erbringung von Dienstleistungen für Bundesbehörden. Die Zertifizierung knüpft an die anhaltenden Fortschritte von CFSI im Geschäft mit Bundesbehörden an, darunter die FedRAMP-High-Zulassung, die Cellebrite Government Cloud in diesem Jahr erhalten hat. Zusammen untermauern diese Meilensteine die Stellung von CFSI als vertrauenswürdiger Partner, bei dem Sicherheit an erster Stelle steht und der Bundesbehörden dabei unterstützt, ihre Aufgaben zu erfüllen.
Informationen zu Cellebrite Federal Solutions
Cellebrite Federal Solutions, Inc. (CFSI) ist eine in den USA ansässige Tochtergesellschaft von Cellebrite DI Ltd., bei der Maßnahmen zur FOCI-Risikominderung umgesetzt wurden. Sie wurde gegründet, um US-amerikanische Justiz-, Verteidigungs- und Geheimdienstbehörden sowie zivile Bundesbehörden zu unterstützen. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunden der Bundesregierung sichere, einsatzbereite Lösungen für digitale Aufklärung und Ermittlungen bereitzustellen. CFSI hat seinen Hauptsitz in Tysons Corner, Virginia, und verbindet das globale Technologieportfolio von Cellebrite mit umfassendem Fachwissen über US-Bundesbehörden, um die Aufgaben der US-Regierung zu unterstützen.
Informationen zu Cellebrite
Das Unternehmen Cellebrite (Nasdaq: CLBT) hat es sich zur Aufgabe gemacht, als weltweit führender Anbieter von digitalen Ermittlungs- und Aufklärungslösungen Gemeinschaften, Nationen und Unternehmen zu schützen. Mehr als 7000 Strafverfolgungsbehörden, Verteidigungs- und Geheimdienstorganisationen sowie Unternehmen weltweit vertrauen auf das KI-gestützte Softwareportfolio von Cellebrite, um forensisch fundierte digitale Daten besser zugänglich und verwertbar zu machen. Die Technologie von Cellebrite ermöglicht Kunden, nahezu 3 Millionen rechtlich genehmigte Ermittlungen pro Jahr zu beschleunigen, die Sicherheit des Staates zu verbessern, die betriebliche Effektivität und Effizienz zu steigern sowie fortschrittliche mobile Analyse und Anwendungssicherheit zu leisten. Die Technologie von Cellebrite ist in der Cloud, vor Ort sowie in hybriden Einsatzumgebungen verfügbar und versetzt Kunden auf der ganzen Welt in die Lage, ihre Missionen voranzutreiben, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen sowie den Datenschutz zu gewährleisten. Wenn Sie mehr erfahren möchten, besuchen Sie uns auf www.cellebrite.com und https://investors.cellebrite.com und suchen Sie uns in den sozialen Medien unter @Cellebrite.
Medien
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Direktorin für PR und Kommunikation der Geschäftsleitung
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Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.
Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.
Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.
Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.