Bahrain bereitet sich darauf vor, Fintech Forward 2026 im Oktober auszurichten

12.08.2026

Das Forum findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt und bringt Vordenker aus aller Welt sowie Branchenpioniere zusammen, um die nächste Innovationsphase im Finanzdienstleistungssektor zu gestalten.  

MANAMA, Bahrain, 12. August 2026 /PRNewswire/ -- Fintech Forward, das führende Finanzdienstleistungsforum der Region, findet vom 7. bis 8. Oktober 2026 in Bahrain im Exhibition World Bahrain statt. Fintech Forward 2026 (FF26), ausgerichtet von der Investitionsförderungsagentur Bahrain Economic Development Board (Bahrain EDB) und mit einem von Forbes Middle East gestalteten Programm, bringt Vordenker aus aller Welt, führende Innovatoren im Finanzsektor sowie politische Entscheidungsträger zusammen, um die drängendsten Herausforderungen für das Ökosystem und vielversprechende Investitionsmöglichkeiten zu erörtern, die als Triebkraft für die nächste Wachstumsphase der Finanzdienstleistungsbranche in Bahrain, in der weiteren Region sowie darüber hinaus dienen.

Bahrain Gears Up to Host Fintech Forward 2026 this October

Mit Unterstützung der Zentralbank von Bahrain (CBB) sowie Bahrain FinTech Bay steht die diesjährige Ausgabe unter dem Motto „Finanzen im Zeitalter intelligenter Infrastruktur" und knüpft damit an ihren Ruf als Plattform für bahnbrechende Zusammenarbeit, visionäre Impulse sowie die Weiterentwicklung der Branche an.

„Fintech Forward findet nun bereits zum vierten Mal statt und hat sich zu einem führenden Branchentreffen entwickelt, das sowohl die Dynamik des Finanzdienstleistungs-Ökosystems in Bahrain als auch die starke Unterstützung durch Branchenakteure unterstreicht, die sich gemeinsam für dessen Weiterentwicklung einsetzen. Mit einem breiten Netzwerk führender Finanzinstitute sowie Partner des Ökosystems bringt die Veranstaltung Vordenker und Geschäftsführer aus Bahrain, der Region sowie internationalen Märkten zusammen. Das sorgfältig zusammengestellte Programm aus Hauptreden, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen sowie Möglichkeiten zur strategischen Vernetzung schafft Raum für Wissensaustausch und den Aufbau von Partnerschaften in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen in der globalen Finanzlandschaft", sagte Mohammed AlAlawi, Leiter Marketing und Kommunikation bei Bahrain EDB, und fügte hinzu: „Da Finanzdienstleistungen mehr als 17 % zum BIP Bahrains beitragen, bietet FF26 eine wirkungsvolle Plattform, um die kontinuierliche Entwicklung und Widerstandsfähigkeit des Sektors sowie seine zentrale Rolle als Triebkraft für die nächste Welle von Innovation und Wirtschaftswachstum hervorzuheben."

Angesichts der anhaltenden weltwirtschaftlichen Unsicherheit beweist der Finanzdienstleistungssektor weiterhin Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Marktbedingungen. In Bahrain zeigt sich dies in einem vorausschauenden regulatorischen Umfeld sowie einer engen Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor, die Stabilität fördert und zugleich Innovation sowie Wachstum begünstigt. Angesichts der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Fintech-Sektors wird sich die Ausgabe 2026 auf praktische Wege zum Wachstum konzentrieren, darunter eine engere Verzahnung von Finanzsystemen, Regulierung sowie Infrastruktur, und dabei Chancen für Zusammenarbeit sowie skalierbare Innovationen hervorheben.

Das Forum bietet Teilnehmern eine dynamische Plattform, um durch Diskussionen Einblicke in die neuesten Entwicklungen der Branche zu gewinnen. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, Ihr Interesse an einer Teilnahme an FF26 zu bekunden, finden Sie auf der Website.

Informationen zur Investitionsförderungsagentur Bahrain Economic Development Board (Bahrain EDB)     

Bahrain Economic Development Board (Bahrain EDB) ist eine Investitionsförderungsagentur, die dafür verantwortlich ist, Investitionen in das Königreich zu holen sowie Initiativen zur Verbesserung des Investitionsklimas zu unterstützen.

Bahrain EDB arbeitet mit der Regierung sowie bestehenden und potenziellen Investoren zusammen, um ein attraktives Investitionsklima in Bahrain zu gewährleisten, die wichtigsten Standortvorteile zu kommunizieren sowie Möglichkeiten für weiteres Wirtschaftswachstum durch Investitionen zu ermitteln.

Bahrain EDB konzentriert sich auf verschiedene Wirtschaftssektoren, die Bahrains Wettbewerbsvorteile nutzen und bedeutende Investitionsmöglichkeiten bieten. Zu diesen Sektoren zählen Finanzdienstleistungen, Fertigungsindustrie, Logistik, IKT sowie Tourismus. Weitere Informationen zur Investitionsförderungsagentur Bahrain EDB finden Sie auf www.bahrainedb.com.

Informationen zu Fintech Forward

Fintech Forward ist Bahrains führendes Forum für Finanzdienstleistungen, das erstmals im Jahr 2023 stattfand und nun bereits zum vierten Mal veranstaltet wird. Es bringt Investoren aus aller Welt, politische Entscheidungsträger, Finanzinstitute sowie führende Vertreter der Technologiebranche zusammen, um die nächste Phase der Finanzinnovation zu erörtern. Die von Bahrain EDB ausgerichtete und von wichtigen Partnern des Ökosystems unterstützte Plattform bringt internationale sowie regionale Akteure zusammen, um Erkenntnisse auszutauschen, Partnerschaften aufzubauen und Investitionsmöglichkeiten zu erschließen, die zur Gestaltung der Zukunft der Finanzdienstleistungen beitragen, wobei globale Perspektiven mit regionalen Chancen verbunden werden.

Weitere Informationen finden Sie auf www.fintechforward.bh.

 

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Medizin-Chips treiben Silicon Saxony in neue Wachstumsphase

15.06.2026

Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.

In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.

Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.