MÜNCHEN, 3. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Arctech, ein weltweit führender Anbieter von Solar-Nachführsystemen und intelligenten Energielösungen, präsentierte seine integrierten Technologien auf der Intersolar Europe 2026 in München. Das Unternehmen stellte sein „Tracker+"-Ökosystem vor, das zur Unterstützung der fortschreitenden Energiewende in Europa entwickelt wurde.

Da Europa den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreibt, sehen sich Solarprojekte mit immer komplexeren Geländebedingungen, Flächenengpässen und vielfältigen Anwendungsszenarien konfrontiert. Als Reaktion darauf zeigte Arctech, wie seine integrierten Lösungen eine verbesserte Anpassungsfähigkeit, Effizienz und Leistung über den gesamten Lebenszyklus bieten.
Maßgeschneiderte Lösungen für den europäischen Markt
Um den bergigen Flächen, Regionen mit starkem Wind und hoher Schneelast sowie wechselhaften Wetterlagen in Europa gerecht zu werden, bietet das „Tracker+"-Ökosystem von Arctech maßgeschneiderte Lösungen für Großanlagen und Agrivoltaik-Anwendungen. Das vorgestellte Portfolio umfasst:
SkyLine II: Ein geländefähiges intelligentes Nachführsystem für komplexe Flächen, das sich an bergige und unebene Gegebenheiten anpasst und zugleich eine vereinfachte Installation sowie langfristige strukturelle Stabilität unterstützt.
SkySmart II: Ein fortschrittliches 2P-Solar-Nachführsystem mit intelligentem Schutz durch Sicherheitsstellung bei Wind und KI-gestützter Nachführoptimierung, die die Anlagensicherheit und den Energieertrag erhöht.
Star Shine: Ein autonomer Reinigungsroboter, der entwickelt wurde, um den Betrieb und die Wartung zu optimieren sowie Ertragsverluste durch Verschmutzung zu minimieren.
SkyFlex: Ein Kabelbefestigungssystem, das die Installationseffizienz verbessert und gleichzeitig die strukturelle Belastung verringert.
Erfolgsbilanz in Europa
Die Lösungen von Arctech wurden in wichtigen europäischen Märkten eingesetzt, darunter ein 342-MW- und ein 67-MW-Projekt in Rumänien, ein 266-MW-Projekt in Griechenland sowie ein 52-MW-Projekt in Polen. Dies unterstreicht die Anpassungsfähigkeit von Arctech an unterschiedliche Geländebedingungen, komplexe regulatorische Rahmenbedingungen und raue Wetterlagen.
Ausbau der weltweiten Zusammenarbeit
Während der Messe gab Arctech den Abschluss neuer Projekte mit einer Gesamtleistung von 132 MW in der Türkei und in Sambia bekannt und weitete damit seine bewährten technischen Kompetenzen auf Schwellenmärkte aus.
Europäische Innovation und Validierung
Auf der Messe wurde auch die Arctech Verification Base (AVB) in Puertollano, Spanien, vorgestellt. Die AVB unterstützt die Validierung der Produktleistung unter realen europäischen Umweltbedingungen und treibt so kontinuierliche Innovationen in Forschung und Entwicklung sowie die lokale technische Entwicklung voran.
„Europa befindet sich in einer entscheidenden Phase seiner Energiewende, in der der Ausbau der Solarenergie zunehmend an komplexeren Orten mit vielfältigen Anwendungsszenarien erfolgt", sagte Cai Hao, Vorsitzender von Arctech. „Arctech hat sich zum Ziel gesetzt, diese Umrüstung durch die Bereitstellung zuverlässiger, intelligenter und anpassungsfähiger Solar-Nachführ- und Energielösungen zu unterstützen, die langfristigen Mehrwert für Partner in der gesamten Region schaffen."
Informationen zu Arctech
Weitere Informationen zu Arctech finden Sie unter: https://en.arctechsolar.com/

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Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.
Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.
Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.
Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.