PEKING, 12. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Ein Bericht der China Daily:
Von fortschrittlicher Fertigung bis hin zur Erhaltung des kulturellen Erbes zeigt die zentralchinesische Provinz Henan ein neues Modell einer hochwertigen Entwicklung, die von Innovation, Offenheit und kulturellem Vertrauen getragen wird.

In der Stadt Luoyang ist die Luoyang Bearing Group (LYC) zu einem Symbol für den industriellen Wandel der Provinz geworden. Ihre hochwertigen Lager kommen heute in großem Umfang in der Offshore-Windkraft, in Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, in der Luft- und Raumfahrt sowie in Schildvortriebsmaschinen zum Einsatz und ersetzen Produkte, die einst von ausländischen Herstellern beherrscht wurden.
Einer der wichtigsten Durchbrüche des Unternehmens war die Entwicklung von Hauptwellenlagern für Offshore-Windturbinen mit 16 Megawatt, die auf der weltweit ersten in Serie gefertigten 16-MW-Offshore-Windturbinenplattform installiert wurden. LYC ist außerdem im Bereich der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben rasch gewachsen und liefert Radnabenlager an führende chinesische Automobilhersteller, darunter BYD.
In den intelligenten Werkshallen von LYC spiegeln automatisierte Produktionslinien sowie digitale Prüfsysteme Henans umfassendes Bestreben wider, intelligente Fertigung, umweltfreundliche Produktion und industrielle Modernisierung voranzutreiben.
Mehr als 100 Kilometer von Luoyang entfernt hat sich die Zhengzhou Airport Economy Zone zu einem weiteren Wachstumsmotor entwickelt. Die dort produzierten BYD-Fahrzeuge werden über China-Europa-Güterzüge sowie andere internationale Logistikkanäle exportiert, was die wachsende Rolle Henans in globalen Lieferketten und Clustern für fortschrittliche Fertigung unterstreicht.
Gleichzeitig macht die Provinz ihr reiches historisches Erbe zu einem neuen Motor für Tourismus und kulturelle Belebung.
In den Longmen-Grotten setzen Fachkräfte für Denkmalpflege Georadar, Infrarotdetektoren und 3D-Modellierung ein, um einen der bedeutendsten Kulturschätze Chinas zu schützen. Die UNESCO-Welterbestätte umfasst mehr als 2300 Höhlen und Nischen sowie über 100 000 buddhistische Statuen.
Digitale Innovation verändert zudem den öffentlichen Zugang zum Kulturerbe. Hochpräzise 3D-Kartierung, Virtual-Reality-Rundgänge sowie Online-Ausstellungen ermöglichen einem weltweiten Publikum, Longmen aus der Ferne zu erleben, und helfen jüngeren Generationen, die chinesische Zivilisation besser zu verstehen.
In ganz Henan werden einstige antike Hauptstädte sowie archäologische Stätten durch modernisierte Museen, immersive Kulturerlebnisse und Projekte zum Schutz des kulturellen Erbes neu belebt. Tourismus und Kulturwirtschaft sind zu wichtigen Quellen für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung sowie die Wiederbelebung des ländlichen Raums geworden.
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Zwölf Jahre Bühnenabstinenz und dann ein Neustart im Rockabilly-Tempo: Dick Brave, die Kunstfigur des deutschen Popsängers Sasha, ist nach langer Auszeit nach Stuttgart zurückgekehrt. Im Wizemann eröffnet er den Abend mit „Back for Good“ von Take That – ein programmatischer Einstieg, der das versprochene Comeback bereits im Titel trägt. Brave, der seine Rock’n’Roll-Persona Anfang der 2000er-Jahre etablierte, setzt damit an die Zeitreisen an, mit denen er seit 2002 das deutsche Publikum bedient: bekannte Pop- und Rocksongs werden konsequent auf einen Retro-Sound ausgerichtet.
Musikalisch trägt ihn dabei eine eingespielte Formation: The Backbeats. Ein Kontrabassist, der nur kurz zum E‑Bass wechselt, ein Pianist mit hoher Anschlagsdichte, knallige Gitarren und ein Schlagzeuger, der den geradlinigen Beat betont, formen das Fundament. Das Repertoire reicht von Originalen der 1950er- und 1960er-Jahre bis zu aktuellen Popsongs, die Brave im Rockabilly-Stil neu zeichnet. Dabei versteht er sich laut Auftrittsbeschreibung gleichermaßen auf historisches Material wie auf moderne Charttitel, denen er ein „knapp geschneidertes Rockabilly-Hemd“ überstreift.
Konkrete Beispiele dieser Transformation liefert das Set im Wizemann reichlich. „Take On Me“ von a‑ha beginnt er in einer langsamen, rhythmischen Doo-Wop-Version, verziert mit Jodlern und später angezogenem Tempo. George Michaels „Freedom“ wird zu einem Cowboystück umgebaut, während Taylor Swifts „Shake It Off“ mit hämmerndem Piano und zuckenden Gitarren in Szene gesetzt wird. Brave behauptet dabei augenzwinkernd, die US-Sängerin persönlich getroffen zu haben – ein Verweis auf die Kunstfigur, der seinen Auftritten eine zusätzliche erzählerische Ebene gibt.
Im weiteren Verlauf des Abends tauchen Dick Brave and the Backbeats tiefer in die Vergangenheit ein und holen Elvis Presley musikalisch auf die Bühne. Versammelt um ein einziges Bühnenmikrofon, agieren sie deutlich leiser als im übrigen Programm, setzen jedoch auf Authentizität und Nähe. Titel wie „All Shook Up“ und „Teddy Bear“ werden so zum kompakten Rock’n’Roll-Block, der den historischen Kern des Projekts betont: eine stilisierte, aber handwerklich präzise Rückübersetzung moderner Popkultur in die Ästhetik der 1950er- und 1960er-Jahre.