Das C&I-System mit CATL-Co-Branding erreicht 20 MWh pro Knoten, während die neue Lösung für Privathaushalte drei Jahre lang keinerlei Kapazitätsverlust aufweist
MÜNCHEN, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Ampace, ein weltweit führender Anbieter von Lithium-Ionen-Batterien, hat heute auf der Intersolar Europe 2026 zwei neue Energiespeicherlösungen vorgestellt: das UniC AG440, ein gemeinsam mit CATL entwickeltes System für den Gewerbe- und Industriebereich (C&I), sowie das Energiespeichersystem PR-S3 Elite für Privathaushalte. Beide werden unter dem Motto „Meet All, Green More" des Unternehmens vorgestellt, das sich über das gesamte Speicherportfolio für den C&I-Bereich, Privathaushalte und AIDC erstreckt.
„Angesichts der sich beschleunigenden Energiewende benötigen Kunden Lösungen, die Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit in immer komplexeren Umgebungen vereinen. Unsere neuesten Innovationen sind darauf ausgelegt, sowohl Unternehmen als auch Privathaushalte beim Aufbau widerstandsfähigerer und nachhaltigerer Energiesysteme zu unterstützen. ‚Meet All, Green More' spiegelt unser Engagement wider, jeden Partner, jede Anwendung und jede Chance zu unterstützen, die der Wandel hin zu sauberer Energie mit sich bringt", sagte Dr. Qingfeng Yuan, CTO von Ampace.
UniC AG440 – für extreme Bedingungen entwickelt
Das in Zusammenarbeit mit CATL entwickelte UniC AG440 kombiniert die fortschrittliche LFP-Zelltechnologie von CATL mit dem Know-how von Ampace im Bereich dezentraler Energieanwendungen. Jeder Knoten unterstützt bis zu 45 Einheiten, was eine Systemkapazität von etwa 20 MWh ermöglicht. Im Vergleich zu herkömmlichen Systemen der 200-kWh-Klasse bietet das UniC AG440 eine um 50 % höhere Energiedichte und eine um 50 % geringere Aufstellfläche. Das System verfügt über umfassende Sicherheitszertifizierungen, darunter UL9540A, IEC62619, IEC62477 und ISO13849 PLd, und arbeitet auch bei Temperaturen von bis zu -25 °C ohne Zusatzheizung zuverlässig.
„Ich bin besonders stolz darauf, bei der Vorstellung des UniC AG440 dabei zu sein – einem Produkt, das stolz sowohl das Ampace- als auch das CATL-Logo trägt. Im AG440 haben wir die fortschrittliche LFP-Zelltechnologie von CATL mit dem fundierten Fachwissen von Ampace im Bereich dezentraler Energieanwendungen kombiniert. Das Ergebnis ist ein zuverlässiges, effizientes und speziell entwickeltes C&I-Speichersystem, das den strengen Anforderungen des europäischen Marktes gerecht wird", sagte Xu Jinmei, CTO der Energy Storage System Division von CATL. „Gemeinsam werden wir unsere lokale Präsenz weiter ausbauen, die Integration erneuerbarer Energien unterstützen und Unternehmen dabei helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele mit Zuversicht und Sicherheit zu erreichen."
PR-S3 Elite für leistungsstarke Speicherlösungen im Privathaushalt
Der PR-S3 Elite wurde entwickelt, um den Anforderungen europäischer Haushalte hinsichtlich Langlebigkeit und Kältebeständigkeit gerecht zu werden. Seine firmeneigene FrostCore-Technologie überwindet die bei niedrigen Temperaturen auftretenden Einschränkungen der Lithium-Ionen-Chemie und ermöglicht eine normale Lade- und Entladeleistung bei -20 °C. Der PR-S3 Elite ist für eine Lebensdauer von 15.000 Ladezyklen ausgelegt und weist in den ersten drei Jahren keinerlei Kapazitätsverlust auf, was die Gesamtbetriebskosten senkt und gleichzeitig langfristige Zuverlässigkeit gewährleistet.
Engagement für umweltfreundlichen Betrieb
Anfang dieses Jahres erreichte Ampace nach unabhängiger Überprüfung durch den TÜV SÜD die betriebliche CO₂-Neutralität gemäß der Norm ISO 14068-1:2023. Die Produktionsstätten von Ampace werden nun zu 100 % mit CO₂-freiem Strom betrieben, der durch groß angelegte Solarstromerzeugung und eine Energiespeicherinfrastruktur bereitgestellt wird. Das Unternehmen wurde zudem mit der EcoVadis-Silbermedaille ausgezeichnet und gehört damit weltweit zu den besten 10 % der bewerteten Organisationen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitsleistung. Darüber hinaus ist es kürzlich dem Global Compact der Vereinten Nationen beigetreten, um sein Engagement für verantwortungsbewusstes Wachstum und Klimaschutzmaßnahmen zu bekräftigen.
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Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.
SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.
In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.
Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.