Abu Dhabi eröffnet durch eine Partnerschaft mit Biocom einen strategischen Life-Sciences-Korridor nach Kalifornien

24.06.2026

ABU DHABI, VAE, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Das Gesundheitsministerium von Abu Dhabi (DoH), die Aufsichtsbehörde für den Gesundheitssektor in Abu Dhabi, und Biocom California, einer der weltweit größten Verbände im Bereich der Biowissenschaften, der mehr als 1.800 Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Pharmazie und Medizintechnik vertritt, haben eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben, die eine formelle Schnittstelle zwischen den Ökosystemen der Biowissenschaften in Abu Dhabi und Kalifornien schaffen wird. Die Zusammenarbeit wird die Vernetzung zwischen Innovatoren, Forschern, Investoren und Unternehmern in beiden Märkten stärken und neue Möglichkeiten schaffen, um die Entwicklung, Validierung und Skalierung von Gesundheitslösungen der nächsten Generation zu beschleunigen.

Abu Dhabi Opens Strategic Life Sciences Corridor to California Through Biocom Partnership

Beide Parteien werden Fachwissen über die Entwicklung von Ökosystemen und Clustern im Bereich der Biowissenschaften austauschen, darunter bewährte Verfahren der Branche, Einblicke in die sektorbezogene Politik sowie gewonnene Erkenntnisse. Dies soll dazu beitragen, das Innovationsumfeld zu stärken und das Wachstum hochwertiger Aktivitäten im Bereich der Biowissenschaften in beiden Regionen zu beschleunigen. Die Partnerschaft verbindet die weltweit renommierte Biowissenschaftsgemeinschaft Kaliforniens mit dem „Health, Endurance, Longevity and Medicine" (HELM)-Cluster in Abu Dhabi und schafft so Möglichkeiten für Unternehmen, Innovationen in beiden Märkten zu entwickeln, zu testen und zu skalieren.

Über „Biocom California" erhalten führende US-amerikanische Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Pharmazie und Medizintechnik Zugang zum intelligenten Life-Sciences-Ökosystem und zum „Living-Lab"-Modell von Abu Dhabi, in dem Forschung, Validierung und praktische Umsetzung in einem einzigen Umfeld stattfinden.

I. E. Dr. Noura Khamis Al Ghaithi, Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, erklärte: „Die erfolgreichsten Ökosysteme im Bereich der Biowissenschaften sind diejenigen, die Talente, Forschung, Investitionen und Umsetzung grenzüberschreitend miteinander verbinden können. Durch diese Partnerschaft mit Biocom schaffen wir eine direkte Brücke zwischen dem intelligenten Ökosystem für Biowissenschaften in Abu Dhabi und einem der weltweit führenden Zentren für Innovationen im Bereich der Biowissenschaften. Für Innovatoren, Forscher und Investoren ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten, Zugang zum „Living Lab" für intelligente Life-Sciences in Abu Dhabi zu erhalten, wo wissenschaftliche Entdeckungen schneller und in großem Maßstab in praktische Anwendungen umgesetzt werden können."

Joe Panetta, Ehrenpräsident von Biocom, sagte: „Biocom fühlt sich geehrt, im Rahmen dieser wichtigen Absichtserklärung mit dem Gesundheitsministerium zusammenzuarbeiten. Das Life-Science-Ökosystem in Abu Dhabi ist strategisch ausgerichtet und wird bei der Entwicklung vielversprechender neuer und innovativer Therapien im Bereich der Biowissenschaften umfassend unterstützt. Biocom bemüht sich aktiv um den Aufbau eines Netzwerks von Partnerschaften in etablierten und wachsenden Life-Science-Ökosystemen weltweit. Im Rahmen dieser Absichtserklärung freuen wir uns darauf, bei Veranstaltungen zusammenzuarbeiten, Unternehmen sowohl in Kalifornien als auch in Abu Dhabi Möglichkeiten zur Partnersuche zu bieten und Abu Dhabi mit unseren anderen Partnern zu vernetzen."

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Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2714371/6012227/DoH_Logo.jpg

Department of Health – Abu Dhabi logo

 

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Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.