5th Global Digital Trade Expo Roadshow Held in Budapest

23.06.2026

Global technology companies, innovators and trade leaders to gather in Hangzhou this September for GDTE 2026

BUDAPEST, Hungary, June 23, 2026 /PRNewswire/ -- The Budapest roadshow for the 5th Global Digital Trade Expo (GDTE) took place on June 18, bringing together leaders in China and Hungary to explore new opportunities in digital trade. The event previewed key highlights of the upcoming expo, featured new partnership agreements between exhibitors and strategic partners, and included the unveiling of the Hungary Overseas Service Station of the National Artificial Intelligence Application Pilot Base for Embodied Intelligence.

In his remarks, Jin Chengtao, Vice Mayor of Hangzhou, noted that trade between Hangzhou and Hungary reached US$817 million in 2025, up 71.7% year over year. Air cargo volume between Hangzhou and Hungary totaled 23,400 tons, nearly 26% of Hangzhou's Europe-bound air freight traffic. He invited businesses worldwide to participate in this year's GDTE.

Gabor Peter Artner, Deputy CEO of the Hungarian Export Promotion Agency, said the digital economy has become a key driver of international competitiveness. He reaffirmed Hungary's commitment to strengthening digital trade ties with China and expressed confidence that GDTE would help Hungarian companies accelerate digital transformation and expand globally.

Wang Yongfang, Director General of Hangzhou Municipal Bureau of Commerce, outlined key highlights of this year's expo. As China's only national-level exhibition dedicated exclusively to digital trade, GDTE has run for four consecutive editions, drawing over 150 countries and regions and more than 5,000 enterprises. Innovations including next-generation robotics systems, brain-computer interface-powered robotic hands, camera drones and AI-powered smart glasses made their debuts here, demonstrating how AI empowers industries and enters everyday life.

The 5th GDTE will take place in late September at Hangzhou Grand Convention and Exhibition Center. Highlights include participation from more than 100 emerging technology companies, a dedicated Token-themed exhibition zone, a Cyber Trend Toy Street, and Unitree Robotics' flagship experience store featuring the company's first rideable transforming mecha. The event will also release the Hangzhou-BRICS Economic and Trade Cooperation Development Report and launch an international open-data community in Hangzhou. The United Nations Commission on International Trade Law (UNCITRAL) will participate in the Forum on the Rule of Law in Global Digital Trade, where the Hangzhou Initiative on Guiding Principles for Cross-border E-Commerce Platform Rules will be unveiled.

For more information about the 5th Global Digital Trade Expo, please visit www.gdte.org.cn/En/

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.