Apple konnte sein iPhone-Geschäft im Vorfeld des entscheidenden Weihnachtsgeschäfts deutlich ausbauen. Das Wachstum lag dabei bei über 17 Prozent und übertraf damit die Erwartungen der Börse. Diese Entwicklung unterstreicht die starke Marktposition des Konzerns vor dem wichtigsten Quartal des Jahres.
Trotz des positiven Umsatzwachstums sieht sich das Unternehmen mit operativen Schwierigkeiten konfrontiert. Insbesondere beim iPhone Duo, dem ersten aufklappbaren Modell des Herstellers, gibt es weiterhin Lieferengpässe. Diese Einschränkungen bei einem Parade-Modell könnten das volle Potenzial der aktuellen Nachfragespitze bremsen.
Zusätzlich belasten steigende Kosten in der Lieferkette die Margen des Tech-Giganten. Apple sieht sich mit explodierenden Preisen für Speicherchips konfrontiert, die direkt in die Geräte einfließen. Diese Kostensteigerungen bei den Komponenten treten genau zu dem Zeitpunkt auf, an dem der Absatz maximiert werden soll.
Insgesamt präsentiert sich das Bild für Apple als eine Mischung aus starker Nachfrage und logistischen Hürden. Während die Nutzerzahlen und Umsätze steigen, drücken Chip-Preise und Modell-Engpässe auf die Effizienz. Das Unternehmen muss nun diese Engpässe beheben, um das Weihnachtsgeschäft optimal zu nutzen.



